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Fallersleben Udo Rauhaus erhält Bundesverdienstkreuz
Wolfsburg Fallersleben Udo Rauhaus erhält Bundesverdienstkreuz
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10:00 08.03.2019
Wolfsburg, Rathaus A, Ratssaal, Ordensverleihung an Udo Rauhaus - Bundesverdienstkreuz Quelle: Roland Hermstein
Heiligendorf

Eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik Deutschland erhielt der Heiligendorfer Udo Rauhaus: Oberbürgermeister Klaus Mohrs heftete ihm im Auftrag des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Rathaus das Bundesverdienstkreuz am Bande ans Revers.

Ehrenbürger gratulierte

Dass er über Jahrzehnte dem Reitsport und der Zucht von Islandpferden viel Energie widmete, war wohl ausschlaggebend für die Ernennung: Vorgeschlagen habe ihn nämlich Georg Kugland, Ehrenvorsitzender des Stadtsportbundes, wusste Rauhaus. Bei der Feierstunde im Rathaus konnte Kugland nicht anwesend sein, aber viele andere: Ex-OB und Ehrenbürger Rolf Schnellecke, Bürgermeister Ingolf Viereck – einer der ersten Schüler von Lehrer Rauhaus an der IGS – und Marco Meiners, Ortsbürgermeister von Heiligendorf. Der erinnerte sich auch an die eigene Jugend auf dem Reiterhof Welkensiek, wo er die Pferde und Mädchen entdeckte.

Im ganzen Land bekannt

„Herr Rauhaus ist ein Mann, der immer 100 Prozent gibt –manchmal auch ein bisschen mehr“, sagte Mohrs. Durch sein sportliches Engagement habe er sich einen Namen im gesamten Bundesgebiet gemacht „Aber auch die Natur liegt ihm besonders am Herzen.“ Ein Vorbild ist Rauhaus für Ulrich Döing, Präsident des Islandpferde Reiter- und Züchterverbandes. „Du warst der ruhende Pol, der sich nie vor einen Karren spannen ließ“, sagte er. Dafür spannte Rauhaus Ponys vor die Kutsche und wirkte so auch in der Dorfgemeinschaft verbindend. Seine Stellvertreterin bei „Fákur“, Karin Buschmann, sieht in ihm „das Herz des Vereins“.

Dank des Ordensträgers

Rauhaus selbst sagte, ihm persönlich seien die Spuren, die er durch sein ökologisches und denkmalpflegerisches Engagement hinterlasse habe, am wichtigsten. „Ohne wohlwollende Unterstützung wäre Vieles nicht möglich gewesen“, betonte er. Dafür dankte er nicht zuletzt Frau und Kindern, aber auch der Bauern- und Jägerschaft.

Leben und Werk von Udo Rauhaus

1943 wurde Udo Rauhaus geboren, 1966 heiratete er Maria-Katharina Petersen-Rauhaus, 1972 nahm er eine Stelle in der IGS Westhagen an, die Familie zog nach Heiligendorf und wuchs: fünf Kinder und 13 Enkel gehören heute dazu. Den Ort hat Rauchaus geprägt. Ab 1981 gab es Reitunterricht, 2004 die Deutsche Islandpferdemeisterschaft. Zudem erweckte er den Hof Welkensiek wieder zum Leben und wandelte ihn in einen Bioland-Hof um. Er schuf nicht nur Lebensraum für Ponys, sondern auch für Frösche und Störche. Von 1989 bis 2017 engagierte sich Rauhaus im Landes- und Bundesverband der Islandpferdezüchter; ebenfalls 1989 wurde Fákur gegründet, dessen Chef er bis heute ist.

Von Andrea Müller-Kudelka

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