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Fallersleben Wie ein kurzes Stückchen Einbahnstraße den Verkehr beruhigt
Wolfsburg Fallersleben Wie ein kurzes Stückchen Einbahnstraße den Verkehr beruhigt
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08:00 02.11.2019
Hattorfer Straße als Einbahnstraße? Diesen Gedanken hat der Ortsrats-Arbeitskreis Ehmen/Mörse ins Gespräch gebracht. Reinhold Höfs (l.), Sabrina Höfs und Peter Kassel meinen, dass dadurch Schleichfahrten durch den Ort verhindert werden könnten. Quelle: Burkhard Heuer
Mörse

Das alltäglich wiederkehrende Chaos ist bekannt: Da wälzen sich unverändert und mit zunehmender Tendenz jeweils einmal in den Morgen- und einmal in den Nachmittagsstunden die Pendler-Blechlawinen durch die innerörtlichen Straßen Mörses. „Findige“ Autofahrer nutzen jeden kleinen Abkürzungszipfel, um die neuralgischen Engpässe im Einmündungsbereich Deumeland Straße/Salzwedeler Straße zu umgehen. In der Folge schimpfen die Bewohner an der Hattorfer Straße über unzumutbaren Lärm und natürlich den unvermeidlichen Abgasgestank.

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Mittlerweile hat auf Initiative der CDU der Ortsrat Ehmen/Mörse einen interfraktionellen Arbeitskreis gegründet, der auch mit kleinen aber effizienten Schritten zum Besseren zufrieden wäre. Ortsbürgermeister Peter Kassel sowie seine CDU-Fraktionskollegen Sabrina und Reinhold Höfs stellten am Freitag einige Ideen vor, wie man mit vertretbarem finanziellen Aufwand große Wirkung erzielen könnte.

Ein Stück Einbahnstraße auf der Deumelandstraße

Den wohl wichtigsten Vorschlag erläuterte Reinhold Höfs: „Wir regen an, ein kleines Teilstück der Hattorfer Straße zwischen der Einfahrt Deumelandstraße und dem Herzbergweg zur Einbahnstraße umzugestalten.“ Damit würde die Einfahrt von der Deumelandstraße untersagt, was gleichzeitig viele Schleichfahrten durch den Ort verhindern würde. Eine Ausnahmeregelung allerdings müsste es für den öffentlichen Personennahverkehr geben, der auf dieser Straße die Kinder zur Schule bringt. Diese Kinder indes würden durch die Sperrung von einer sicheren Fahrbahnüberquerung in Höhe Herzbergweg profitieren. Ortsbürgermeister Peter Kassel hob in diesem Zusammenhang hervor, dass diese Maßnahme als gemeinsames Ortsratsvotum in die Anträge zum Haushaltsplan 2020 aufgenommen werden könnte. Die Chancen dafür erachtete er als nicht schlecht. „Wir haben Verständnis für die angespannte Finanzlage der Stadt und stellen damit wahrlich keine hohen Ansprüche“, sagte Kassel. So ein paar Schilder dürften eigentlich nicht die Welt kosten.

Kreisel statt Einmündung

Ein weiterer neuralgischer Punkt befindet sich nur wenige Meter weiter im Einmündungsbereich der Deumelandstraße in die Salzwedeler Straße. Hier prallen die Pendlerströme aus Richtung Fallersleben, dem Wolfsburger Westen sowie den angrenzenden Landkreisen Helmstedt und Gifhorn aufeinander. Sabrina Höfs favorisiert statt der jetzigen engen Einmündung einen Kreisel, der sicher für einen schnelleren Verkehrsabfluss sorgen könnte. Bisher hat die Verwaltung ein derartiges Vorhaben beständig abgelehnt, vorrangig mit dem Argument, dass der Kreisel platzmäßig nicht zu realisieren sei. Die CDU bestreitet dies.

Zweite Nordtangente für den Kerksiek

Und schließlich blickt man mit Spannung auf die sogenannte zweite Nordtangente, die dem Ortsrat Ehmen-Mörsebereits im Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet Kerksiek versprochen worden ist. „Nun scheint wieder Bewegung in die Sache zu kommen“, meint Peter Kassel.

An dieser Absperrung könnte eine zweite Nordtangente für den Kerksiek entstehen. Gegenwärtig führt sie noch nach nirgendwo. Quelle: Burkhard Heuer

Er und Höfs erinnern übrigens daran, das ursprünglich schon mal eine Fortführung der Tangente über den Kreisel hinaus mit Anschluss an die Autobahn diskutiert worden ist. Dazu Peter Kassel: „Wenn dieser Anschluss käme, da könnten wir tatsächlich auf die weitere geforderte Anbindung Mörses an die A 39 verzichten.

Von Burkhard Heuer

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