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Fallersleben So leben die Kinder in Kenia
Wolfsburg Fallersleben So leben die Kinder in Kenia
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17:01 12.09.2019
Der Verein „Wasser für Kenia“ hilft: Almut Stein engagiert sich mit ihrem Mann Christoph und anderen Mitgliedern in Afrika. Quelle: Verein „Wasser für Kenia“
Fallersleben

Am 20. September ist Weltkindertag. In der ganzen Welt gibt es Aktionen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Kinder Rechte haben. Die Stadt bietet dazu vom 16. bis 19. September an Wolfsburger Grundschulen Aktionen an. Auch das Ehepaar Almut und Christoph Stein aus Fallersleben macht mit – mit seinem Verein „Wasser für Kenia“.

„Wir gehen in die Klassen und erzählen über das Leben der Kinder in Kenia“, erklärt Almut Stein. Ein Film über die Arbeit des Vereins ist zu sehen, außerdem kommt eine Afrikanerin mit, die die Kinder auf Suaheli begrüßt und über die Kultur ihrer Heimat Uganda berichtet.

Es werden Wassertanks, ein Schulgarten und andere Projekte vor Ort umgesetzt

Und das ist ganz anderes als das Leben der Schüler in Deutschland. Mädchen in Kenia und anderen afrikanischen Ländern können ganz oft nicht zum Unterricht zu gehen. Denn sie sind in der Familie dafür zuständig, Wasser aus Brunnen zu holen, die oft sehr weit entfernt sind. So weit, dass die Mädchen stundenlang unterwegs sind und deshalb nicht zur Schule können. Der Wolfsburger Verein ließ deshalb Wassertanks an Schulen bauen. „Wir haben in jahrelangem Engagement dafür gesorgt, dass 3000 Mädchen in Afrika zur Schule gehen können, anstatt auf weiten Wegen Wasser holen zu müssen“, sagt das Ehepaar Stein stolz.

Spenden vom Vorsfelder Schulzentrum

Vier Schulen mit insgesamt 1100 Kindern unterstützt der Verein seit vielen Jahren in Kenia: Er ließ Wassertanks und Dachregenfänger bauen –Wolfsburger Einrichtungen unterstützen diese Arbeit mit Spenden. Zum Beispiel das Vorsfelder Schulzentrums. Stolze 25.561,32 Euro kamen beim letzten Sponsorenlauf zusammen. Das Geld ging an das Wasserbassin-Projekt: In künstlichen Teichen sollen jährlich 180 Kubikmeter Regenwasser gesammelt werden, das den Schulgarten bewässert. „Dort bauen wir vitaminreiches Gemüse für das Schulessen an“, erklärt Almut Stein. So werde die sehr einseitige Ernährung, die fast nur aus Maisbrei besteht, verbessert.

Schulgarten ist Beitrag gegen den Klimawandel

Das Wasser aus den Teichen ist noch für etwas anderes wichtig: Schüler sollen pro Jahr mindestens einen Baum pflanzen, gießen und pflegen. So sollen Schulwälder entstehen, die ein Beitrag gegen den Klimawandel sind. Die Projekte sind wichtig, aber gerade steht der Verein „Wasser für Kenia“ vor einem riesengroßen Problem: „Die letzte Regenzeit ist ausgefallen“, bedauert Almut Stein. Die Wände der mühsam aufgebauten Tanks drohen deshalb zu reißen, weil sie total trocken sind. „Wir überlegen jetzt, wie wir helfen können“, erklärt Almut Stein.

Der Verein „Wasser für Kenia benötigt Unterstützung und sucht dringend Mitstreiter.

Von Sylvia Telge

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