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Fallersleben Viel Applaus für die Feuerwehr
Wolfsburg Fallersleben Viel Applaus für die Feuerwehr
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16:53 24.06.2018
Tag der offenen Tür: Die Feuerwehr Ehmen begrüßte Gäste vom Kleinkind bis zum interessierten Senior. Quelle: Boris Baschin
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Ehmen

Die Freiwillige Feuerwehr Ehmen genießt im Ortsteil bemerkenswert großes Interesse und höchste Anerkennung. Das zeigte sich auch am Samstag beim „Tag der offenen Tür“ im und am modernen Stützpunkt-Feuerwehrhaus.

Zwischen den Fahrzeugen und in der großen Halle drängten sich die Besucher vom Kleinkind bis zum Senior. Viel Applaus begleitete die Vorführungen wie Verletztenbergung, Löschmaßnahmen und Atemschutzübungen. Hier konnten Männer, Frauen und die Feuerwehrjugend einen guten Ausbildungsstand vorweisen.

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Höchste Anerkennung für die Erbsensuppe in Ehmen

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Sven Wittich hatte zuvor nicht nur die Besucher begrüßt, sondern auch als Moderator die Übungen fachlich kommentiert. Sein Dank galt nicht nur den Akteuren, sondern auch den 60 Helfern von der Jugend bis zur Altersabteilung, der für ihre Erbsensuppe höchste Anerkennung zuteil wurde.

Hier ging es rund: Glücksrad beim Tag der offenen Tür. Quelle: Boris Baschin

Als Kontrast agierte der Nachwuchs. Wie ein kleiner Profi informierte Nick Mittelstädt (10) – erst seit zwei Monaten in der Wehr – über die technische Ausrüstung des Hilfeleistungs- und Löschfahrzeug-Giganten (HLF). „Mich interessiert eben alles an der Feuerwehr“, so der talentierte Nachwuchsmann.

Feuerwehr freut sich über Frauenpower

„Unsere Vorbereitungen haben sich wieder gelohnt“, freuten sich Pressesprecherin Susanne Viehmeier und ihr Ehemann Holger, Schatzmeister des ausrichtenden Fördervereins. Susanne Viehmeier verwies auch auf die Frauenpower in der Wehr: „Engagierte Mädchen sind aus der Jugendwehr in die aktive Truppe gewechselt und machen ihre Arbeit prima.“ So wie Anne Fastnacht (17) und Pia Himstädt(18). „Im ernsten Einsatz gibt es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Wir sind alle gleichermaßen gefordert“, bestätigen die beiden.

Susanne Viehmeier machte sich aber auch Sorgen: „Wie ist es möglich, dass mittlerweile Hilfskräfte bei Rettungsaktionen behindert oder sogar angegriffen werden?“

Von Burkhard Heuer

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