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Fallersleben 2020 kommen Fallerslebens Parkautomaten
Wolfsburg Fallersleben 2020 kommen Fallerslebens Parkautomaten
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06:00 17.05.2019
Parken in der Kampstraße: Auch hier gibt’s voraussichtlich ab Anfang 2020 Automaten – und keine Sonderregelung für Anwohner. Quelle: Boris Baschin
Fallersleben

Jetzt geht es an die Umsetzung beim Parkraumbewirtschaftungskonzept in Fallersleben. Zum Jahreswechsel sollen die ersten Parkscheinautomaten aufgestellt werden. Eine Sonderregelung mit (kostenpflichtigem) Parkausweis für Anwohner gibt’s nur in der Sandkämper Straße. Das war eines von mehreren Verkehrs-Themen im Ortsrat am Donnerstag.

CDU hat Bauchschmerzen

André-Georg Schlichting (CDU) hat dabei Bauchschmerzen: Er plädierte dafür, auch Ausnahmen für einzelne Anwohner in der Kampstraße ohne Stellfläche auf ihrem Grundstück zu schaffen. Das Ordnungsamt sieht das kritisch und auch Ralf Krüger (SPD) warnte vor einer Aufweichung des Konzepts. Das soll Dauerparker von montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr aus der Altstadt vertreiben. Die Bitte von Blickpunkt-Chef Otto Saucke, eine völlig kostenfreie „Brötchentaste“ für Kurzzeitparker einzuführen, kam beim Ordnungsamt ebenfalls nicht gut an. 15 Minuten sollen – wie auch in Vorsfelde – zehn Cent kosten. Höchstparkdauer: zwei Stunden. Ein Beschluss im Rat der Stadt soll noch vor der Sommerpause gefällt werden.

Keine Zufahrt unter der Brücke

Eine Absage gab es von der Verwaltung auch für die Idee der CDU, eine Zufahrt von der A39-Abfahrt unter der Autobahnbrücke hindurch zum geplanten Bürozentrum Westerlinge zu schaffen. Der Platz sei zu knapp und eine Genehmigung durch Bahn und Bund, die Besitzer der Fläche sind, sehr unwahrscheinlich. Andreas Klaffehn von der PUG zog seinerseits den Antrag für eine Neuregelung der Fahrstreifen und Ampelschaltung an der Mc-Donalds-Kreuzung zurück. „Wir betrachten das nach dem Gespräch mit der Verwaltung als erledigt. Einen Linksabbiege-Pfeil Richtung Wolfsburg sollte man aber im Auge behalten“, meinte er.

Infos zum Ausbau von Radwegen gab es noch nicht, im Arbeitskreis Radverkehr werde aber bereits ein gesamtstädtisches Konzept diskutiert und eine Empfehlung sei noch 2019 zu erwarten, so Katja Pott von der Verwaltung. „Immerhin eine Perspektive“, kommentierte Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist.

Ja zum Bau an der Hafenstraße

Baugebiete waren ein zweiter Hauptpunkt der Ortsratssitzung in Fallersleben. Einstimmig sprach sich das Gremium für den Auslegungsbeschluss ein Teilgebiet der Hafenstraße betreffend aus. Auf dem Gelände der früheren Betonfabrik will sich ein Automobil-Dienstleister ansiedeln. Dabei gehe es aber nicht um Produktion, sondern um Entwicklung. „Es ist nicht so, dass etwas verladen wird“, betonte Silke Lässig von der Stadtplanung, als die CDU Probleme mit parkenden Lkws befürchtete. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist wies darauf hin, dass der Ortsrat einem B-Plan-Verfahren nur zugestimmt hatte, wenn weitere Stellflächen entstehen – perspektivisch auf dem Grabeland in einem anderen Bereich. Die Gesamtplanung soll laut Verwaltung im Oktober vorliegen.

Eidechsen werden umgesiedelt

Dass das Teilstück vorgezogen wird, liegt daran, dass hier einiges zu tun ist, bevor überhaupt gebaut werden darf: Die geschützten Zauneidechsen, die auf dem Gelände nahe der Bahnschienen entdeckt wurden, müssen umgesiedelt werden – per Hand sollen sie auf ein ehemaliges Zuckerfabriksgelände getragen werden. Zum Thema Verkehr erläuterte Thomas Görner vom Planungsbüro Schwerdt zudem, der Knotenpunkt Viehtrift/Weyhäuser Weg sei bereits jetzt überlastet. Er schlug vor, schon an der K114-Kreuzung (Tangente) verkehrslenkend einzugreifen, da vor allem Linksabbieger aus dem Weyhäuser Weg Probleme hervorrufen.

Frickenkamp ist Vergangenheit

Ein Problem aus dem Weg geräumt hat der Ortsrat für die künftigen Bewohner im Kleekamp. Sie hatten Angst, der geplante Straßenname „Frickenkamp“ könnte Spaßvögel zu sehr provozieren. Der Ortsrat kassierte deshalb seinen Beschluss wieder ein. Neuer Name: Riedenkamp. Einige betroffene Bürger bedankten sich ausdrücklich in der Sitzung dafür. Weist erläuterte noch einmal, warum die Politiker nicht schon vor dem ersten Beschluss Kontakt mit ihnen hatten aufnehmen können, um so etwas direkt abzusprechen: Ein Bauträger darf die Kotaktdaten der Bauwilligen nicht weitergeben. Erst als die Namensgebung öffentlich bekannt wurde, hatten sich Betroffene selbst in einer Ortsratssitzung zu Wort gemeldet und eine Initiative gegründet.

Von Andrea Müller-Kudelka

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