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Fallersleben Verkehrsberuhigung in Mörse: Ortsrat nimmt neuen Anlauf
Wolfsburg Fallersleben Verkehrsberuhigung in Mörse: Ortsrat nimmt neuen Anlauf
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06:00 23.02.2019
Verkehrsberuhigung auf der Hattorfer Straße: Der Ortsrat nimmt einen neuen Anlauf, und will die Machbarkeit prüfen lassen, ein Teilstück als Einbahnstraße auszuweisen.
Verkehrsberuhigung auf der Hattorfer Straße: Der Ortsrat nimmt einen neuen Anlauf, und will die Machbarkeit prüfen lassen, ein Teilstück als Einbahnstraße auszuweisen. Quelle: Archiv
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Mörse

So könnte zunächst im Rahmen einer Testphase die Hattorfer Straße auf einem kurzen Teilstück zwischen Einmündung Herzbergweg bis zur Deumelandstraße als Einbahnstraße ausgewiesen werden. Die Regelung sollte allerdings nicht für den öffentlichen Personennahverkehr gelten, für den ein separater Fahrstreifen frei gehalten bliebe.

Das starke Verkehrsaufkommen, insbesondere weil zahlreiche Autofahrer die Hattorfer Straße als Schleichweg benutzten, gefährde nach Ansicht der CDU Teile des Schulweges und die Zufahrt zum Kindergarten Gutspark. Sabrina Höfs (ebenfalls CDU) wies derweil darauf hin, dass gegenwärtig in Mörse auch Verkehrszählungen laufen. Über Möglichkeiten der Entlastung möchte man in einer der nächsten Sitzung mit einem Vertreter der Verkehrsbehörde und des Ordnungsamtes diskutieren.

Zurückhaltung bei zusätzlichen Wünschen

In der Sitzung befasste man sich mit der Erneuerung von Lichtsignalanlagen und dem Haushaltsplan. Geschäftsbereichsleiter Andreas Jung (Finanzen) erläuterte die Wirtschaftslage der Stadt und bat um Zurückhaltung bei der Anmeldung zusätzlicher Wünsche. Dem fügte sich der Ortsrat, der ohne neue Anträge dem Haushalt zustimmte.

Der Blick von Ehmen und Mörse richtet sich jedoch auf das Zukunftsprogramm bis 2022. Hier sollten – und zwar auch in der entsprechenden Reihenfolge – die Neubauten von Mehrzweckhallen in Mörse und Ehmen festgeschrieben werden. Jung hob aus dem Zahlenwerk des Etats wieder einmal die Mittel hervor, die den Ortsteilen zur Verfügung stehen.

Kleinere Maßnahmen, deren Finanzierung 15.000 Euro nicht überschreiten, könnten relativ unbürokratisch realisiert werden. Zudem würden Gelder, die für ehrenamtliche Tätigkeiten zur Verfügung stehen, leider nicht immer abgerufen.

Von Burkhard Heuer