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Fallersleben Tierischer Badespaß: Hundeschwimmen zum Saisonabschluss
Wolfsburg Fallersleben Tierischer Badespaß: Hundeschwimmen zum Saisonabschluss
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14:58 25.09.2019
Ab ins kühle Nass: Nach anfänglichem Zögern, tobten sich die Vierbeiner im Schwimmbecken nach Herzenslust aus. Quelle: Gero Gerewitz
Almke

Turbulenter hätte die Freibadsaison in Almke nicht enden können: Nachdem bereits am vergangen Wochenende die menschlichen Badebesucher ihre letzten Runden gezogen haben, kamen nun die Hunde zu ihrem Recht. Vierbeiner aller Rassen und Größen, beherrschten bei strahlendem Spätsommersonnenschein das idyllische Almker Schwimmbad.

Nach Herzenslust durften sie in den glasklaren Fluten planschen, Spielzeugen hinterherjagen und Bälle aus dem Wasser fischen. Natürlich hinterher mit dem obligatorischen Schütteln. Worauf manch‘ zweibeiniger Schaulustiger eine unfreiwillige Dusche davontrug.

Kleine und große Vierbeiner harmonierten

Völlig klar, dass man überall nur freudige Gesichter sah: Wenn Hundchen sich amüsiert, sind Frauchen und Herrchen begeistert. Angelika Bewernick und Sohn Kevin (Wolfsburg) waren mit ihren Golden Retrievern „Sunny“ und „Kalle“ gekommen. „Wir sind zum ersten Mal dabei“, berichtete Bewernick. „Wirklich eine prima Idee“. Sie freute sich besonders darüber, dass kleine und große Rassen so wunderbar harmonieren.

Was für eine Gaudi: Beim Hundeschwimmen in Almke durften sich die Vierbeiner zum Saisonende einmal ordentlich austoben. Für Frauchen und Herrchen gab’s bei dem tierischen Badespaß zwischendurch auch die ein oder andere unfreiwillige Dusche.

Beißereien gab es überhaupt nicht, spielerisches Gerangel nur dann, wenn einer des anderen „Spielzeug“ eroberte. Das stellte übrigens auch Badleiter Sven Taubel fest, der – nachdem Fallersleben als Bad nicht mehr zur Verfügung stand – zum zweiten Mal im Auftrag des Stadtjugendringes für das Hundeschwimmen verantwortlich zeichnete.

Lob für Hundebesitzer

„Hier gibt es übrigens weniger Komplikationen, als wenn hunderte Zweibeiner beisammen sind“, erklärte Taubel mit einem Schmunzeln. Seine Anerkennung galt den Hundebesitzern selbst: „Sie kommen nur hierher, wenn das Tier nicht aggressiv auf andere reagiert.“ In wenigen Fällen, so bei einem Boxerrüden, allerdings musste Frauchen trotz beständigen guten Zuredens den Badespaß abhaken. Auf die Masse der Artgenossen nämlich hatte der Hund von Anfang an sehr unsicher reagiert.

118 Hunde mit 319 Begleitern

Immerhin 118 Hunde und weit über 319 Begleiter sowie Schaulustige ließen zum Abschluss der Saison noch einmal kräftig die Kasse klingeln. Obwohl der Eintritt moderat gehalten war. „50 Cent pro Bein“, erbat Kevin Paschmann an der Kasse. Und der Kioskbetreiber war auch sonst ausgesprochen zufrieden: „Die Veranstaltung läuft bombastisch“ , sagte er. Denn zahlreiche Besucher nutzten den Sonnabend nicht nur zum Schauen, sondern auch zum Relaxen bei deftigen Speisen und kühlen Getränken.

Eine Besonderheit für die Hundefreunde boten darüber hinaus die Spezialfotografen Alexandra Gandyra und Andreas Grietsch. Sie fertigten interessante Unterwasseraufnahmen, die man erwerben konnte. „Aus dieser Perspektive sieht man sein Tier nämlich eher selten“, betonte der Almker Grietsch und fand entsprechend Zulauf. Mit dem Hundeschwimmen geht in Almke eine Normalsaison zu Ende. „Im Vorjahr war der Gesamtbesuch stärker“, so Badleiter Taubel. Das Wasser bleibt übrigens mit Ausnahme der Planschzone auch im Winter in den Becken. Quasi als Gegengewicht. Hochdrückendes Grundwasser würde sonst die Becken im Extremfall schwer schädigen.

Von Burkhard Heuer

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