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Fallersleben Scharoun Theater braucht neues Klavier
Wolfsburg Fallersleben Scharoun Theater braucht neues Klavier
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00:19 16.05.2019
Wie soll das neue Klavier für das Scharoun Theater aussehen? Thomas Pahlmann (v.), Frank Deterding, Dorothea Frenzel, Dr. Christian Ehinger, Rainer Steinkamp, Elisabeth Schmidt-Madest und Lothar Schmidt (v.l.) schauen sich Modelle an. Quelle: Roland Hermstein
Almke

Das Scharoun Theater braucht dringend ein neues Klavier. Das alte ist in die Jahre gekommen. Doch die Zuschüsse der Stadt sind nicht riesig und steigen angesichts der knappen Haushaltslage nicht. Im Gegenteil. Deshalb springt der Theaterring ein: Er gibt 17.000 Euro, davon kann Intendant Rainer Steinkamp nicht nur ein neues Klavier kaufen, sondern auch noch den kleinen Flügel des Theaters generalüberholen lassen.

Diese Arbeit übernimmt, wie seit Ewigkeiten schon, Thomas Pahlmann. Der Klavierbauer aus Almke berät das Theater außerdem, welches Klavier gekauft werden soll. Drei Modelle der Marke Kawai stehen dabei zur Auswahl. Alle haben eine Karbonmechnik – und die sei wichtig, erklärte Pahlmann. Damit sei das Klavier weniger reparaturanfällig als Holz-Ausführungen. Karbon sei ein gutes und widerstandsfähiges Material. „Es sind so gut wie keine Regulierungsarbeiten nötig“, erklärt der Experte. Das überzeugte Theaterring und Theater.

„Unser Klavier wird pro Saison 60 bis 80 Mal von einem Ort zum nächsten bewegt“, erklärt Steinkamp. Bühne, Orchestergraben, Probenbühne – das mögen Klaviere nicht so gern. Noch weniger als ständige Transporte mögen sie Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsunterschiede. Wenn das große Tor hinter der Bühne des Scharoun Theaters geöffnet wird, was logischerweise häufig passiert, verzweifelt Klavierbauer Pahlmann regelmäßig. Da sei ein Klavier aus Karbon unempfindlicher, deshalb soll so eins für das Scharoun Theater gekauft werden.

Private Spende für das Klavier

Der Wolfsburger Dr. Christian Ehinger unterstützt das Projekt mit einer privaten Spende, weil er „sich mit dem Theater eng verbunden fühlt“. Wie hoch die Summe genau ist, will er nicht verraten. Nur so viel: „Weniger als 1000 Euro.“ Eine Sorge hatte Ehinger bei dem Karbon-Klavier: „Werden die Klangfarben beeinflusst?“ Nein, konnte Thomas Pahlmann beruhigen. Jetzt wird das passende Kawai-Modell und die richtige Farbe (schwarz oder weiß?) ausgesucht – zur neuen Spielzeit soll das gute Stück dann im Scharoun Theater stehen – darauf freut sich Theaterring-Vorsitzende Dorothea Frenzel schon.

Von Sylvia Telge

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