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Fallersleben Diese drei Wolfsburger Familien sind verrückt nach Motorrennsport
Wolfsburg Fallersleben Diese drei Wolfsburger Familien sind verrückt nach Motorrennsport
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10:41 12.03.2020
Erfolgsmannschaft: Das Team Kawasaki DobBart – links Teamchef Heiko Dobbert – freut sich auf die Rennsportsaison 2020. Quelle: Roland Hermstein
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Hattorf

Manche Familien treffen sich gemütlich zum Grillen, andere preschen mit Motorrädern über Asphalt und Schlamm. So wie die Familien Dobbert, Bartschat und Willmann: Sie gehen als Kawasaki Team DobBart bei internationalen Supermoto-Wettbewerben an den Start. Und das ziemlich erfolgreich.

Zentrum der motorsportverrückten Familien ist das Motorradgeschäft von Heiko Dobbert im Heinenkamp. Der Kawasaki- und Suzuki-Händler ist früher selbst Motocross (Gelände) und Supermoto (Rundkurs und Gelände) gefahren, wurde 1994 und 1995 Deutscher Meister in der 500-Kubik-Klasse. „Dieser Sport macht einfach Spaß“, betont er. Eine Leidenschaft, die er an seine Söhne und Stiefsöhne weitergegeben hat. „Die sind schon mit vier, fünf Jahren Motocross gefahren“, schmunzelt er. „Andere spielen Fußball, wir fahren Motorrad“, betont Maik Dobbert (21).

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Geländesport macht Spaß

Und das mit einer ähnlichen Passion: „Weil es uns von Anfang an Spaß gemacht hat“, ergänzt Mika Dobbert (24). „Wir waren ja auch ständig von Motorrädern umgeben.“ Kein Wunder, wenn der Vater Motorradhändler ist. Was übrigens auch dazu führt, dass das Team DobBart (Dobbert und Bartschat) auf ein exotisches Spaß- und Siegesgerät setzt: eine Kawasaki KX 450. Die meisten anderen Geländesportler setzen auf die österreichische Marke KTM.

Das Rennsport-Team DobBart in Bildern:

Motorradhändler Heiko Dobbert fördert sein eigenes Rennsportteam Dobbart. Mit großem Erfolg.

Das Team DobBart ist trotzdem erfolgreich: Bei der Deutschen Supermoto-Meisterschaft (Klasse S2, zweithöchste Liga) landete Mika Dobbert 2019 auf Platz acht, im Vorjahr wurde er Vierter in der Klasse darunter. In diesem Jahr startet er mit Bruder Maik Dobbert gemeinsam in der zweithöchsten Klasse: „Das ist schon cool“, findet Maik Dobbert. Ihr gemeinsames Ziel: „Wir wollen in der höchsten Klasse fahren und natürlich auf dem Podest landen. Nur wer sich mit Besseren misst, kommt voran.“

Langstrecken-Weltmeister 2018

Einen Riesenerfolg feierten die beiden gemeinsam mit Ole (26), Lasse (22) und Max Bartschat (17) – auch sie kommen aus einer Motorsportfamilie, ihr Onkel ist Motorradhändler in Lüchow – bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2018 auf dem Harzring – sie wurden Weltmeister. Damit nicht genug: „Sie haben alle drei Rennen gewonnen und sind die drei besten Runden gefahren“, betont Heiko Dobbert stolz. Wobei das Wetter gar nicht nass genug sein kann: „Regen ist unser Spezialgebiet“, betont Mika Dobbert. Auch Ole Bartschat mag Regen: Er bevorzugt Straßenrennsport und wurde 2019 Deutscher Vizemeister auf der Langstrecke.

Der dritte Teil der Rennsportfamilie stammt aus Ehmen: die Willmanns. Vater Christian Willmann – übrigens Projektleiter des Bugatti-Hochgeschwindigkeitsrekord – (47) war Moto-Cross-Profi, Norddeutscher Meister und WM-Teilnehmer. Jüngster Spross im Team Kawasaki DobBart ist Lennox Willmann: Der Zwölfjährige startet im Moto-Cross bei der Deutschen Meisterschaft 85 ccm und in der Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt.

Im April geht’s endlich los

Was alle eint: die Vorfreude auf die neuen Wettbewerbe – im April beginnt die neue Rennsportsaison. Bis dahin wird an an den Wettbewerbsmaschinen geschraubt. Schließlich sollen nicht nur die Fahrer zum Saisonstart fit sein, sondern auch die Kawasakis aus dem Heinenkamp.

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Von Carsten Bischof

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