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Fallersleben Erste Besichtigung nach Schleusen-Reparatur
Wolfsburg Fallersleben Erste Besichtigung nach Schleusen-Reparatur
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20:01 05.05.2019
Gefragt: Zahlreiche Interessierte waren zur Besichtigung an die Schleuse gekommen. Quelle: Sebastian Bisch
Sülfeld

Es rummste so mächtig, dass in der unmittelbar benachbarten Schleusensiedlung die Wände zitterten: Im Frühjahr 2017 hatte ein Frachtkahn in einem Becken der Schleuse Sülfeld Grundberührung. Damit nicht genug: Das Schiff war offenbar nicht mehr zu bremsen und knallte gegen das eiserne Tor. Der Schaden damals ging in die Millionen und die Reparaturen zogen sich. Erst im März, zwei Jahre später, war die sogenannte Nordschleuse wieder befahrbar.

Exkursion über das Schleusengelände

Für die WMG, Wolfsburgs Wirtschaft und Marketing GmbH, Grund genug, nach ebenso langer Zwangspause wieder mal zu einer Exkursion auf das Schleusengelände einzuladen. Gästeführerin Anne-Marie Sollich, als Sülfelderin ohnehin eng mit dem gigantischen Schleusengelände bestens vertraut, führte eine Besucherschar über schmale Stege und gepflasterte Wege, zeigte historische Aufnahmen von der Schleuse einst und heute und vermittelte allerlei Wissenswertes über den Mittellandkanal.

Schleusenbetrieb läuft Tag und Nacht

Für das wiedervereinigte Deutschland indes besaß der Ausbau des Kanals für die sogenannten Europaschiffe, Großgütermotorschiffe bis zu 120 Metern Länge sowie Schubverbände bis 180 Meter, Priorität. Milliarden wurden investiert, nicht zuletzt wohl mit dem Hintergedanken, mehr Fracht von der Straße aufs Wasser zu bekommen. „Das ist zwar nicht wunschgemäß gelungen, doch die Zahlen für die Sülfelder Schleuse sind dennoch beeindruckend“, sagte Anne-Marie Sollich. So passieren täglich zwischen 50 und 70 Schiffe die Schleuse, lassen sich vom Oberlauf neun Meter zum Unterlauf senken. Pro Jahr kommen so über 20.000 Schiffe zusammen, denn der Schleusenbetrieb läuft Tag und Nacht. Nur an zwei Weihnachts-Feiertagen und Neujahr ist Ruhepause.

Mädchen waren begeistert

Interessiert verfolgten viele Gäste Exkursion und Vortrag. Rudolf Redecke war mit Enkelin Luisa (6) und deren Freundin Mariella (7) gekommen. Die Mädchen waren begeistert, Frachtschiffe so nah zu sehen. „Richtig cool“, meinte Luisa.

Von Michael Lieb

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