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Fallersleben So startete das 416. Volks- und Schützenfest
Wolfsburg Fallersleben So startete das 416. Volks- und Schützenfest
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00:22 01.07.2019
Dankbar für Wetter und Besucher: Bärbel Weist freute sich, die Feiernden im Festzelt zu begrüßen. Quelle: Frederike Müller
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Fallersleben

Erst Bieranstich, dann feierliche Eröffnung: Das 416. Volks- und Schützenfest in Fallersleben ist offiziell gestartet.

Zu „einem der ältesten Volksfeste der Region“ begrüßte Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist die zahlreichen Schützen, Gäste und Musikanten am Donnerstagabend. An den Speerträgern zum Beispiel erkenne man immer noch sehr alte Traditionen: „Bis zum Mittelalter brauchte es kräftige junge Männer, um die Stadt zu verteidigen. Auch diesen Wächtern der Stadt sind die Speerträger geworden.“ Dass Fallersleben trotz aller Tradition auch die Moderne begrüße, zeige sich daran, dass in den letzten Jahren drei Mal eine Frau Schützenkönigin war. So zum Beispiel die amtierende Majestät Alessa Jahnke, die, wie Weist ganz richtig feststellte, „mit der Sonne um die Wette“ strahlte – und zur Freude aller 50 Liter Bier spendierte.

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Bieranstich, Spielmannszüge und Fahnenhissen: Die Fallersleber Schützen halten ihre Traditionen hoch.

Das erste Bier des Festes floss allerdings schon am Abend zuvor: 90 Tage lang war das diesjährige Schützenfestbier aus Wiener- und Pilsener Malz im Brauhaus zu Fallersleben gegärt. „Der Gärungsprozess brachte ein süffiges, vollmundiges, wohlschmeckendes Bier hervor, das dem Wirt und Ex-Schützenkönig Hartmut Germann hervorragend gelungen ist“, lobte Schütze Friedrich-Wilhelm Schlichting. Gemeinsam verkosteten die amtierende Volkskönigin, die Ministern und Ex-Majestäten das frisch gezapfte Bier und fachsimpelten über die Chancen der Fallersleber beim diesjährigen Schießen: „Die Spannung, wer Schützenkönig 2019 wird, steigt“, berichtet Schlichting.

Doch zunächst genossen Schützen und Gäste noch den gemeinsamen Abend mit dem USK Fallersleben, der „Alten Garde“ Sülfeld unter Leitung von Roman Dettmann und der Big Band Tappenbeck. „Das Volks- und Schützenfest könnte nicht gelingen, wenn es nicht von so vielen mitgetragen würde“, bedankte sich Weist bei allen Feiernden und Organisatoren. Und blieb eigentlich nur noch eines zu sagen: „Bier Marsch!“

Von Frederike Müller

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