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Fallersleben Wirbel um defekten Fahrstuhl am Fallersleber Bahnhof
Wolfsburg Fallersleben Wirbel um defekten Fahrstuhl am Fallersleber Bahnhof
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13:37 30.10.2019
Schleppen statt Fahren: Der Fahrstuhl am Fallersleber Bahnhof ist defekt – nicht zum ersten Mal. Quelle: Roland Hermstein
Fallersleben

Der Fallersleber Bahnhof und seine defekten Fahrstühle – seit vielen, vielen Jahren gibt es das Problem. 2014 wurden zwei neue eingebaut, die besser funktionieren - für die ist die Deutsche Bahn zuständig. Und dann gibt es noch die beiden äußeren Aufzüge, die unansehnlich sind, ständig ausfallen und für die die Stadt zuständig ist. Reiner Mutzke benutzt genau diese auf dem Weg zur Arbeit ins VW-Werk. „Doch immer wieder funktionieren sie nicht“, ärgert sich der 43-Jährige. Folge: Er schleppt sein Fahrrad zuerst die Treppe zur Brücke hoch und dann wieder hinunter.

Das nervt nicht nur ihn. Auch andere VW-Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, sind davon betroffen. Als kürzlich tagelang der Fahrstuhl nicht funktionierte, rief Mutzke bei der Servicenummer an, die auf einem Schildchen am Aufzug angebracht war. Reiner Mutzke hatte den Service von Thyssen-Krupp, dem Hersteller des Aufzugs, am Telefon. Der Mitarbeiter habe ihm mitgeteilt, dass die Bahn für das Problem zuständig sei.

Schild mit dem richtigen Ansprechpartner

„Sollte dann nicht auf dem Service-Schild der richtige Ansprechpartner stehen, der sich schnellstmöglich um das Problem kümmert?“, fragt sich Mutzke. Fakt ist: Die Stadt ist für die beiden äußeren Fahrstühle zuständig. Sie kümmerte sich nach dem Hinweis um eine Reparatur und gehe davon aus, „dass der Aufzug Ende der erste Novemberwoche wieder betriebsbereit sein wird“, erklärt Ralf Schmidt, Pressesprecher der Stadt. Die Verwaltung überprüfte außerdem die Beschilderung an den Aufzügen. „Ein Fehler konnte nicht festgestellt werden“, so Schmidt. Die Notrufstelle von Thyssen-Aufzüge sei der richtige Ansprechpartner.

Seit 1996 gibt es die beiden städtischen Fahrstühle, die an den äußeren Seiten des Bahnhofs sind. Mit den Aufzügen kommen die Besucher zu der Brücke, die vor über 20 Jahren gebaut wurde und den damals ebenerdigen Bahnübergang ersetzte. Zwei weitere Fahrstühle, die zu den Gleisen führen, errichtete die Deutsche Bahn. 2014 war die Eröffnung.

Ein großes Anliegen von Bärbel Weist

Weil die beiden städtischen Aufzüge immer wieder defekt sind – manchmal bleiben auch Menschen drin stecken – kümmerte sich Bärbel Weist um das Problem. „Da muss endlich etwas passieren“, sagt die Ratsfrau und Fallersleber Ortsbürgermeisterin. Denn: „Viele Menschen haben Angst steckenzubleiben und nutzen die Fahrstühle deshalb nicht“, weiß sie. Damit alles funktioniere, müssten vor allem die Intervalle für Wartungen kürzer sein. Denn Fahrstühle, die draußen sind, seien wegen der Witterung anfälliger für Störungen.

Geld für das Projekt wurden im Haushalt 2019 bereitgestellt – Bärbel Weist achte auch darauf, dass das nicht gestrichen werden. Doch bislang sei nichts passiert. Für Bärbel Weist kein Grund, nicht weiterhin an dem Thema dran zu bleiben.

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Von Sylvia Telge

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