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Fallersleben Gold für Vanessa Seeger bei Druckluft-EM in Breslau
Wolfsburg Fallersleben Gold für Vanessa Seeger bei Druckluft-EM in Breslau
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11:00 28.02.2020
Erfolgreich: Vanessa Seeger holte Gold mit ihrem Nationalmannschaftskollegen Florian Peter im Mix-Wettbewerb, jetzt holte sie EM-Gold der Druckluft-Europameisterschaft in Breslau.
Erfolgreich: Vanessa Seeger holte Gold mit ihrem Nationalmannschaftskollegen Florian Peter im Mix-Wettbewerb, jetzt holte sie EM-Gold der Druckluft-Europameisterschaft in Breslau. Quelle: Boris Baschin
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Sülfeld/Fallersleben

Gold-Glanz am zweiten Tag der Druckluft-Europameisterschaft in Breslau, die noch bis zum 2. März dauert: Vanessa Seeger (USK Fallersleben und Braunschweiger SG) aus Sülfeld gewann mit der Luftpistole nach einem tollen Wettkampf den EM-Titel und damit nach Mixed-Gold 2018 bei den Youth Olympic Games in Buenos Aires den zweiten großen internationalen Titel in dieser olympischen Disziplin in ihrer noch so jungen Karriere.

Nach den ersten zehn Finalschüssen hatte sich Vanessa Seeger auf Platz fünf eingereiht. Dann begann die Aufholjagd: Mit fast jedem Einzelschuss kletterte Seeger im Ranking, nur die Tschechin Veronika Schejbalova schien mit über vier Ringen Vorsprung unerreichbar.

Frisch gebackene Deutsche Mannschaftsmeisterin

Doch die Mixed-Goldmedaillengewinnerin der Jugend-Olympiade 2018 und frisch gebackene Deutsche Mannschaftsmeisterin mit der Braunschweiger SG blieb stabil, schoss unter anderem zwei 10,9-er und eroberte mit einer phänomenalen Leistung den Titel. Vor den letzten zwei Schüssen hatte die Sülfelderin 1,2 Ringe Vorsprung, am Ende hieß es Gold für Seeger mit 237,8 Ringen und 1,7 Ringen Vorsprung.

Die Wolfsburgerin war anschließend überglücklich: „Ich bin dankbar für das Finale. Das war wie eine außerkörperliche Erfahrung, als ich gemerkt habe, dass ich mir das Ding hole. Nach der ersten 10,9 hat es mich total beflügelt, mein Blick ging nur nach oben. Aber ich habe alles schon vergessen, ich war total im Tunnel.“

Souveräner Einzug in das Finale

In der Qualifikation (Seeger: „Der Anfang war etwas holprig!“) hatte Seeger als Dritte souverän den Einzug in das Finale der besten acht Schützinnen geschafft: 570 Ringe standen am Ende zu Buche und waren Ergebnis einer sehr konstanten Leistung mit mindestens 93 und maximal 96 Ringen in ihren sechs Serien.

Um 3 Ringe verfehlte Mannschaftskollegin Natalie Köhler (11. Platz, 564 Ringe) das Finale, Tabea Ocker blieb ein wenig hinter den Erwartungen zurück (38. Platz, 552 Ringe). Das Trio qualifizierte sich als Vierter aber souverän für das Viertelfinale im Team-Wettbewerb.

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Von der Redaktion