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Fallersleben Bauarbeiten an Stellfelder Straße in Sandkamp abgeschlossen
Wolfsburg Fallersleben Bauarbeiten an Stellfelder Straße in Sandkamp abgeschlossen
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21:11 13.06.2019
Gaben die Stellfelder Straße in Sandkamp offiziell wieder frei: (v.l.) Oliver Iversen, Bärbel Weist, Francescantonio Garippo, Klaus Mohrs, Wilfried Andacht und Kai-Uwe Hirschheide. Quelle: Britta Schulze
Sandkamp

Der Verkehr durch Sandkamp kann wieder fließen: Die Stellfelder Straße wurde am Donnerstagnachmittag nach umfangreichen Baumaßnahmen in den vergangenen Monaten wieder für den Verkehr freigegeben. Die gesamte Maßnahme im Abschnitt zwischen der Einmündung Oststraße und Im Hagen hatte rund 1,2 Millionen Euro gekostet.

Lückenschluss im Radwegenetz

Hintergrund war in erster Linie die Ergänzung des Radwegenetzes und die Sanierung der durch den Werksverkehr stark beanspruchten und ebenso stark beschädigten Fahrbahn der Stellfelder Straße. Im Zuge der Sanierung wurden auch die Nebenanlagen, die Straßenentwässerung, die Beleuchtung sowie die Bushaltestellen erneuert. Auf der Südseite von der Ortstafel bis zum bereits vorhandenen Geh- und Radweg an der Oststraße wurde ein neuer Geh- und Radweg als Lückenschluss hergestellt. Dieser Teil wurde vom Land mit 60 Prozent der Kosten gefördert.

Entlastung für Sandkamp in der Zukunft?

Er freue sich über die schnelle Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs bei der offiziellen Freigabe. Gleichzeitig kam er auf die besondere verkehrliche Belastung Sandkamps zu sprechen. „Das ist wohl eine der ganz wenigen Maßnahmen, bei denen sich die Bürger nicht darüber freuen, dass es schnell ging“, scherzte er und plädierte gleichzeitig für Verständnis. „Wir haben das Werk als Magnet, Verkehr wird es in Sandkamp immer geben.“ Er hoffe allerdings in der Zukunft auf verkehrliche Maßnahmen zur Entlastung und nannte als Beispiel die A39 sowie eine Nordzufahrt zu VW.

Wehrmutstropfen: Anliegerbeteiligung

Auch Ortsbürgermeister Franco Garippo freute sich grundsätzlich über die Maßnahme. „Das war gerade für Radfahrer eine gefährliche Stelle“, sagte er. Der einzige Wehrmutstropfen sei die drohende Beteiligung der Anlieger an den Ausbaukosten, wegen derer es im Vorfeld des Ausbaus zum Teil hitzige Auseinandersetzungen gegeben hatte. „Die Straße wird zu 95 Prozent von Auswärtigen benutzt“, sagte er. In der Vergangenheit sei sie besonders auch durch LKW stark beansprucht worden. Er hoffe, dass sich in Sachen Anliegerbeteiligung noch eine Lösung finde. Gleichwohl sei der Ausbau die richtige Entscheidung gewesen. Denn: „Ohne die Fördergelder hätte es für die Anlieger noch teurer werden können“, so Garippo.

Von Steffen Schmidt

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