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Fallersleben „Nichts ist mehr wie es war“: Die Corona-Bilanz von Bärbel Weist
Wolfsburg Fallersleben

„Nichts ist mehr wie es war“: Die Corona-Bilanz von Bärbel Weist

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13:00 29.06.2020
Das ist ihr „Lieblingsplatz“: Bärbel Weist auf der Bank am Schlossteich. Der NDR berichtete darüber. Quelle: NDR
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Fallersleben/Sülfeld

Corona hat die Welt verändert. Auch in den beiden Ortsteilen Fallersleben und Sülfeld ist vieles anders. Es sind positive Dinge passiert wie die Gründung von Nachbarschaftshilfen, aber auch Negatives. Die Ortsbürgermeisterin hat eine Corona-Bilanz für die beiden Orte gezogen. Trotz Lockdown sei die Zeit nicht stehen geblieben, so ihr Fazit. Aber: „Es ist allerdings nichts mehr wie es war!“

Menschen bräuchten Vertrauen und Optimismus! Vor allem in solch einer schwierigen Zeit. Das Ziel müsse deshalb sein: „Mag es uns als Mitglieder des Ortsrates und damit als Vertreter der Bürgerschaft gelingen, das Vertrauen in die Kommunalpolitik zu erhalten und zu festigen.“

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Baubeginn auf einem ehemaligen Grundstück der Land-E

Positiv: Auf einem ehemaligen Grundstück der Land-E auf der Herzogin- Clara-Straße begann der Bau von Miet- und Eigentumswohnungen. Ebenfalls auf der Herzogin-Clara-Straße wurde zwischen der Hausnummer 35 und der Karl-Heise-Straße der Asphalt aufgefräst und eine neue Deckschicht eingebaut. „Dort gab es seit Jahren Beschwerden von den Anwohnern wegen der Straßenschäden“, so Bärbel Weist.

Am Westertor wurde das marode Holzrondel abgebaut, erneuert und wieder aufgebaut. Trotz Corona ist die Bushaltestelle auf dem Gelände des Schulzentrums an der Karl-Heise-Straße fertig gestellt. Die Arbeiten für die Glasfaserkabel-Versorgung wurden ebenfalls fortgeführt.

In Sülfeld entstand eine Nachbarschaftshilfe

Es gab und gibt viel Solidarität durch Corona: Vereine, Privatpersonen und Geschäfte nähten Mund-Nasenschutz. In Sülfeld entstand eine Nachbarschaftshilfe. Auch Fallersleber unterstützen Aktivitäten für ältere oder hilfsbedürftige Menschen.

Wegen der Pandemie konnte das Freibad Fallersleben erst einen Monat später als geplant eröffnen. Im Vorfeld gab es Wirbel wegen der Corona-Einschränkungen und fehlender Saisonkarte. Das Bewegungsbecken im Schwefelbad stand viele Wochen nicht zur Verfügung.

Unbekannte besprühten Willkommensschild

Es gab auch ärgerliche Momente: Das Willkommensschild am Ortseingang Erich-Netzeband-Straße besprühten Unbekannte. Es ist inzwischen gereinigt. Über den Zustand der Fußwege im Bereich des Nordring, in dem VW-Immobilien neue Wohnungen gebaut hat, klagen Anwohner. Sie fordern Verbesserungen von der Stadt.

Beschwerden gab es außerdem von Bewohnern der Karl Heise-Straße und der Ehmer Straße über den Lkw-Verkehr. Grund sind die Bauarbeiten auf dem benachbarten Schulgelände sowie im Baugebiet „Kleekamp“. Im „Kleekamp“ ragt eine Baustelle auf einen Fuß-, Rad- und Schulweg. Folge sind zahlreiche Beschwerden.

Beschwerden wegen der Rewe-Baustelle

Beschwerden auch wegen der Baustelle des Rewe-Marktes zwischen Dresdener und Berliner Straße. Ein Teilbereich des Fußwegs wurde in die Baustelle einbezogen. „Eltern besorgter Schulkinder fordern Ersatz des Weges“, sagt die Ortsbürgermeisterin.

Sie hatte nach der Schließung der Fallersleber Verwaltungsstelle wegen Corona keine Bürgermeister-Sprechstunden durchgeführt. „Diese habe ich wieder angeboten, nachdem die ersten Lockerungen beschlossen waren.“

Viele Telefon-Konferenzen geführt

Corona veränderte ihre Arbeit: Ihre dienstlichen Gespräche fanden größtenteils in Form von Telefon-Konferenzen statt. Besuche und Geschenke anlässlich von Geburtstagen und Ehejubiläen sind erst einmal gestrichen - es gibt Glückwunsch-Briefe. Bärbel Weist hatte noch einen schön Auftritt im NDR-Hörfunk sowie im Fernsehen bei „Hallo Niedersachsen“: Sie stellte ihren „Lieblingsplatz“ in Fallersleben vor: eine Sitzbank am Schlossteich.

Von der Redaktion