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Fallersleben Parksanduhren für Fallersleben
Wolfsburg Fallersleben Parksanduhren für Fallersleben
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16:02 04.07.2019
So soll es aussehen: Eine Parksanduhr an der Autoscheibe. Quelle: dpa
Fallersleben

Es ist geschafft! Endlich kommt das lang ersehnte Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Fallersleber Altstadt. Bürger beschweren sich schon lange über Dauerparker, die die ohnehin begrenzten Parkflächen den ganzen Tag über blockieren. Die Politik kämpft deshalb seit fast zehn Jahren für kostenpflichtiges Parken. Der Rat gab jetzt grünes Licht für das entsprechende Konzept (WAZ berichtete). Politiker aus Fallersleben/Sülfeld freuen sich.

Ziel: Dauerparker verbannen

Das neue Konzept hat das Ziel, die Dauerparker aus der Innenstadt zu verbannen. Vor allem Mitarbeiter nahegelegener Büros stellen dort gern ihre Autos ab. In der Bahnhofstraße (südlich Mühlenkamp), Kampstraße, Gröpertor, Rosenwinkel, Marktstraße, Denkmalplatz, Am Spieker, Westerstraße, Hoffmannstraße, Am alten Brauhaus sowie in der Besucherparkzone der Sandkämper Straße wird das Parken kostenpflichtig. 15 Parkscheinautomaten will die Stadt dafür aufstellen. Kosten: 121.000 Euro.

„Die Parksituation wird sich dadurch deutlich entspannen“, ist Eckhard Krebs (SPD) überzeugt. Mitarbeiter nahe gelegener Firmen müssten endlich Parkflächen nutzen, die für Dauerparken zugelassen sind. „Damit bleiben endlich die Parkplätze vor den Geschäften für Kunden frei.“ Auch Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist (PUG) ist froh über das Konzept: „Es bestand Handlungsbedarf und es gibt eine realistische Erwartung, dass das Konzept Erfolg hat.“

15 Minuten kostenfrei parken

SPD und PUG haben zum Parkbewirtschaftungskonzept noch einen auf den ersten Blick kuriosen Antrag gestellt: Mit Hilfe von speziellen Parksanduhren, die einfach funktionieren und sich nicht manipulieren lassen, können vor allem Kunden der Geschäfte 15 Minuten kostenfrei parken – genügend Zeit, um Brötchen oder schnell ein Medikament zu holen. Was sich vielleicht komisch anhört, trägt in Cloppenburg bereits Früchte, erklärt SPD-Ortsrat Ralf Krüger. Die Kreisstadt hat die Sanduhren bereits im Mai eingeführt und zieht schon jetzt eine positive Bilanz. Von den Bürgern gebe es nur positive Reaktionen.

Auch Gifhorn nutzt Sanduhr

„An dem Beispiel von Cloppenburg haben wir uns orientiert“, so Krüger. Dort kostet die Parksanduhr drei Euro, der Preis solle in Wolfsburg ähnlich sein. Mit einem Saugnapf müssen die Sanduhren an der Seitenscheibe befestigt werden. „Im dritten Quartal 2019 soll es in Wolfsburg mit den Sanduhren in Fallersleben los gehen“, so Krüger. Die Sanduhr-Lösung findet übrigens immer mehr Freunde in Städten – auch in Gifhorn.

Von Sylvia Telge

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