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Fallersleben Neue Fahrstuhl-Idee: Pavillon vorm Schloss
Wolfsburg Fallersleben Neue Fahrstuhl-Idee: Pavillon vorm Schloss
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23:00 29.02.2012
Diskussion um Fahrstuhl am Fallersleber Schloss: Hermann Lübbecke-Grünhagen hat Pläne für einen Pavillon vor dem Gebäude erstellen lassen. Quelle: Photowerk (mbb)/Repro: Hensel

„Die ganzen vorgeschlagenen Konstruktionen sind mir zuwider“, sagt Lübbecke-Grünhagen. Sein Plan hingegen beschädige das Schloss nicht und nehme innen keine Fläche weg. Die anderen Lösungen machten die Räume auf allen Ebenen kaputt, reduzierten die Museumsfläche um ein Sechstel, und Fahrstuhlnutzer störten unter Umständen laufende Veranstaltungen.

Deshalb Lübbecke-Grünhagens Vorschlag: Die ohnehin nicht originale Freitreppe kommt weg. Stattdessen wird dort ein rund 150 Quadratmeter großer ellipsenförmiger Pavillon aus Stahl und Glas errichtet, wenn möglich mit einem Graben drumherum. Eine neue Treppe führt innen auf die jetzige Eingangs-Ebene des Schlosses – und im Zentrum der Ellipse befindet sich ein Fahrstuhl. Im Schloss könnte ein zweiter, kleinerer Fahrstuhl ins oberste Geschoss führen.

Wäre im Pavillon der Empfang untergebracht, vergrößere das die Ausstellungsfläche. Bei zu großen Besuchergruppen könnten laut Lübbecke-Grünhagen die Gäste im Pavillon warten, die nicht an der Führung teilnehmen. Nachteil der Konstruktion: „Die Kosten wären zwei- bis dreimal so hoch wie bei den anderen Lösungen“, so Lübbecke-Grünhagen. Den Plan hat er mit der Architektin Dorothea Sychrovsky erarbeitet, die Kosten dafür trägt er selbst: „Das ist meine Bürgerpflicht.“

mbb