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Fallersleben Nach Evakuierung hat Ministerpräsident Stephan Weil Zeit für das GyFa
Wolfsburg Fallersleben Nach Evakuierung hat Ministerpräsident Stephan Weil Zeit für das GyFa
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21:43 22.05.2019
Vortrag und Podiumsdiskussion: Ministerpräsident Stephan Weil war zu Gast im Gymnasium Fallersleben. Quelle: Britta Schulze
Fallersleben

Prominenter Besuch im Gymnasium Fallersleben: Arrangiert vom stellvertretenden Schulleiter Studiendirektor Wilfried Nehls war Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu Impulsvortrag und Podiumsgespräch mit 300 Schülerinnen und Schülern in die Aula gekommen. Vier junge Delegierte der Klassen 10d und 11a hatten einen Fragenkatalog vorbereitet, dessen Bandbreite von Volkswagen bis zu Weltwirtschaft- und -politik reichte. Weil bestätigte seinen Ruf als Hoffnungsträger in dem Bemühen, Politikverdrossenheit abzubauen und bei jungen Menschen Einblick und Verständnis für politische Schritte zu wecken.

Fehlalarm sorgte für Wirbel

Begonnen hatte die Veranstaltung aber mit Schreckminuten: Zum wiederholten Mal hatte eine Sicherheitseinrichtung für Sirenengeheul und sofortige Evakuierungsmaßnahmen gesorgt. Allerdings war es ein Fehlalarm. Weil nahm es mit einem Schmunzeln: „Na, das war ja gerade bei euch schon ein lustiger Vormittag.“ Die Diskussion verlief wesentlich unaufgeregter, wobei Schulleiter Sascha Knetsch und Nehls eingangs darauf verwiesen, dass eine Wahlveranstaltung hier nicht stattfinde. Es wäre auch müßig gewesen, mit maximal 17 Jahren und nur wenigen Ausnahmen über 18 war eine Wählerklientel nicht anwesend. Die älteren Schüler büffelten derweil fürs Abitur.

Souverän zeigt sich Weil im Frage-und-Antwortspiel

An diese Vorgabe hielt sich auch der verbindlich rüberkommende Ministerpräsident, der bis auf die AfD – „da sind mir einige Dinge zuwider“ – bei den Wahlen am 26. Mai eine Stärkung der demokratisch legitimierten Parteien erhofft. Souverän zeigt sich Weil im Frage-und-Antwortspiel mit Lea und Nele Knoke (beide 10d) und Alina Ahmetovic und Lukas Voß (beide 11a), die ein breit gefächertes Themenspektrum anschnitten. Zu umfangreich zwar für die knappe Zeit, allerdings durchaus kritisch, was die Rolle Deutschlands in der EU betrifft, die Entwicklung der E-Mobilität bei Volkswagen und die Position von 500 Millionen Europäern im Feld der Globalplayer USA, Russland und China.

Nur eine Frage umging Weil elegant: „Ob er der nächste SPD-Kanzlerkandidat werde? „Ich liebe Hannover und meine Aufgabe“, sagte er. Das Urteil der Besucher fiel positiv aus: „Als sehr sympathisch und gar nicht abgehoben“ nahmen Carolin Sauer und Jason Ristock (beide 17) den Gast wahr. Lukas Voß (16) sagte: „Es war großartig, einem solchen Politiker mal so nahe zu kommen.“

Von Burkhard Heuer

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