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Fallersleben Wo Fallersleber tanzen, Feuerwehren spielen und eine Laterne den Maikranz trägt
Wolfsburg Fallersleben Wo Fallersleber tanzen, Feuerwehren spielen und eine Laterne den Maikranz trägt
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18:47 01.05.2019
Westerstraße: „Die Fallersleber" tanzten, die Siedler zogen den Kranz hoch Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Wolfsburg

In Fallersleben, Mörse, Hattorf und Kästorf ging es unter den Maibäumen rund. Viel Gesang und Tanz gab es bei den Festen im Westen Wolfsburgs am Mittwoch. Und alle Generationen machten mit.

Zum 25. Mal luden die Vereine aus Mörse gemeinsam zum Fest unter dem Maikranz ein. Ulf Geffers, Sprecher der Dorfgemeinschaft, verriet in seiner Begrüßung: „Das hier ist unser dritter Maibaum. Er wurde 1960 gepflanzt und sollte noch einige Jahre halten.“ Fürs Hochziehen des Kranzes gibt es eine Automatik in der Halterung, einige Helfer mussten aber per Hand mit Seilen den Sitz nachjustieren. Rundherum herrschte buntes Treiben: Kinder verkauften Spielzeug beim Flohmarkt, die Freiwillige Feuerwehr stellte ihr Fahrzeug vor und die Jugend organisierte Spielstationen. Das Kinderprogramm unterstützte der Förderverein der Grundschule Ehmen-Mörse. Und Gesang von „Glück auf“ ist schon Tradition. Der Erlös von Essen und Getränken ist übrigens für einen guten Zweck bestimmt.

Bevor in Fallersleben an der Westerstraße die Siedler den Reisig-Kranz in die Höhe hievten, gab es viel Applaus für mehrere Auftritte: Die MuLieTa-Kids der städtischen Kita sangen und tanzten zu irischer Musik. Dann erschien die Gruppe „Die Fallersleber“ und präsentierte eine Art Line-Dance in Biedermeier-Kostümen zum Radetzky-Marsch. Und schließlich musizierten drei Herolde des Kultur- und Denkmalvereins, der zur Veranstaltung eingeladen hatte. „Früher organisierte der Edelweiß-Chor das Maibaum-Fest“ erinnerte Vorsitzende Bärbel Weist. Mittlerweile ist die Zahl der Mitwirkenden immer weiter gestiegen. Und mit ihr die der Zuschauer. Für Fahrzeuge gab es jedenfalls für eine gute Stunde nur schwer ein Durchkommen.

In Hattorf sorgte der Spielmannszug „Magic Flames“ der Feuerwehr für Begeisterung bei den fast 200 Besuchern beim Maibaumfest. „Endlich hatten sie mal wieder Zeit hier aufzutreten und keinen Wettbewerb, zu dem sie mussten“, sagte Zuhörer Otto Müller. Der stellvertretende Ortsbürgermeister Rolf Berheide dankte vielen weiteren Mitwirkenden. So hatte zum Beispiel die Kita eine Mal-Aktion organisiert, die „Plantage“ bot Spiele auf dem Pausenhof der Grundschule an und der MTV zeigte Tanzen, Turnen und Akrobatik. Viel Kuchen und ein Quiz gab es außerdem. „Hier ist es wirklich schön – und mit viel Liebe organisiert“, lobte Sabrina Schulze aus Velstove, die mit Freunden aus Hattorf zu Gast war.

Laterne als Maibaum

Ein ehemaliger Laternenmast dient in Kästorf als Maibaum, die Kyffhäuser laden hier gemeinsam mit dem Ortsrat ein. Sie feierten schon am Dienstagabend. „Bürgermeister Erich Jelbke hat das Fest einst ins Leben gerufen“, erinnerte Thomas Thiel, der die Organisation selbst aus den Händen seines Vater Friedrich übernahm. Diesmal kamen mehr als 150 Besucher, darunter auch Ortsbürgermeister Francescantonio Garippo und Pastor Matthias Rothkirch. „Nicht schlecht für unseren kleinen Ort“, freute sich Thiel. Neu war ein Grill-Pavillon. Nächstes Jahr soll der Kunststoff-Kranz neue Bänder und bald der Mast einen neuen Anstrich bekommen – in Blau-Gelb, den Farben des Braunschweiger Lands.

Auch die WAZ konnte am Mittwoch nicht bei allen Maifesten sein – aber bei einigen. Diese Fotogalerie zeigt Impressionen aus Fallersleben, Mörse, Kästorf und Hattorf.

Von Andrea Müller-Kudelka

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