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Fallersleben Lob für Pläne im Baugebiet „Krummer Morgen“
Wolfsburg Fallersleben Lob für Pläne im Baugebiet „Krummer Morgen“
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23:00 27.06.2018
Krummer Morgen: Hier sollen 2019 Bagger rollen. Pläne für das neue Baugebiet im Norden Heiligendorfs liegen jetzt aus.
Krummer Morgen: Hier sollen 2019 Bagger rollen. Pläne für das neue Baugebiet im Norden Heiligendorfs liegen jetzt aus. Quelle: Roland Hermstein
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Heiligendorf

„Man muss die Verwaltung auch mal loben“, sagt Marco Meiners, Ortsbürgermeister von Hattorf und Heiligendorf. Gut gemacht haben die städtischen Mitarbeiter aus seiner Sicht die Planung für das Neubaugebiet „Krummer Morgen“ mit 220 Wohneinheiten zwischen Lütjer Weg und der Kreisstraße Richtung Barnstorf. Das finden offenbar auch die Bürger: Beim Info-Abend wollten sie vor allem wissen, wann es wohl losgeht.

Stadtplanung dämpft Erwartungen

Meiners hofft, dass im Frühjahr 2019 die Bagger rollen. Die Stadtplanung dämpfte seine Erwartung – schließlich könnten Stellungnahmen eingehen, die den Prozess verzögern. Bis Freitag, 29. Juni, liegt der Plan im Rathaus B aus und kann im Internet eingesehen werden (https://www.wolfsburg.de/leben/bauenwohnen/bebauungsplaene). Lob gab’s vom Ortsrat unter anderem dafür, dass auf allen Grundstücken Kleintierhaltung erlaubt sein soll. „Da hat in den letzten fünf Jahren seit der Planung des Hasenmorgens offenbar ein Umdenken eingesetzt“, bemerkte Meiners. Die Politiker freuen sich außerdem auf das geplante Hospizhaus (WAZ berichtete). Dafür ist ein Grundstück in Nähe der Barnstorfer Straße reserviert.

Spielplatz lieber streichen

Ein wenig Kritik gab’s aber doch: Die Fraktionsvertreter mahnten ein Gelände für eine zweite Kita an. „Die Fachplanung will uns nach dem Sommer informieren“, erfuhr der Ortsbürgermeister. Den Spielplatz möchten Meiners und Co. dagegen lieber streichen und plädieren dafür, den vorhandenen an der Kirche aufzuwerten. Der Weg sei auch für junge Neubürger mit kurzen Beinen nicht zu weit. Apropos Weg: Der geforderte Rundweg ums neue Baugebiet fehlt bisher im Plan auch noch, sollte aber laut Meiners kein Problem darstellen. Dem Umweltschutz hätten die Planer durch das Abrücken von der Riede schon Tribut gezollt.

Von Andrea Müller-Kudelka