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Fallersleben Fallersleben: Können ein Kreisel und mehr Parkraum die Situation verbessern?
Wolfsburg Fallersleben Fallersleben: Können ein Kreisel und mehr Parkraum die Situation verbessern?
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00:22 11.04.2019
Hinterm Hagen: Der LSW-Parkplatz steht ab dem 20. April an Markttagen zumindest im vorderen Bereich der Öffentlichkeit zur Verfügung. Platz ist hier für 20 Autos. Quelle: Roland Hermstein
Fallersleben

Jahrelang haben die Fallersleber auf ein Verkehrs- und Parkraumkonzept gedrängt. Jetzt gibt es einen Plan (WAZ berichtete), doch der wird wohl erst 2020 umgesetzt. Die politischen Fraktionen im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld suchen weiter nach Mitteln und Wegen, die Situation kurz- und langfristig zu entschärfen.

Anlieger arbeiten zusammen

Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist (PUG) führte Gespräche mit Anliegern der Altstadt. Das gute Beispiel der Sparkasse habe sie dazu ermuntert, so Weist: Das Geldinstitut stellt Kundenparkplätze mittwochs und samstags – wenn der Denkmalplatz durch Marktstände belegt ist – öffentlich zur Verfügung. „Das funktioniert unter anderem deshalb, weil die Nachbarn der Firma Großkopf das Eingangstor öffnen und schließen“, weiß Weist. „Ich sage bei dieser Gelegenheit einfach mal Danke!“

Probezeit fürs Parken

Danke sagt sie auch der LSW: Geschäftsführerin Sybille Schönbach kündigt an, 20 Mitarbeiter-Parkplätze an der Straße „Hinterm Hagen“ ab dem 20. April probeweise ebenfalls freizugeben – zumindest samstags von 8 bis 13 Uhr. Marktkunden könnten dann durch den Schlosspark zum Denkmalplatz gelangen. Gemeinsam mit Schönbach bittet Weist allerdings alle, nur die vorderen Stellflächen zu nutzen, weil die auf dem Hof für die Bereitschaftsfahrzeuge erreichbar bleiben müssen.

Volksbank prüft noch

„Ich bin mir darüber im Klaren, dass dieses Angebot keine Lösung für das Grundproblem ist – aber es könnte ein kleiner Beitrag sein, um es zu lindern“, sagt die Ortsbürgermeisterin. Auch die Volksbank prüfe zurzeit, ob eine ähnliche Regelung nach Fertigstellung des Neubaus in der Bahnhofstraße möglich ist, freut sie sich.

Direkt ins Büro

Die CDU hat sich derweil Gedanken um einen anderen Knackpunkt gemacht: Das Grundstück an der Straße „Westerlinge“, wo die VWI ein Bürogebäude für Volkswagen-Mitarbeiter plant. Die Fallersleber befürchten, dass der Verkehr auf der Wolfsburger Landstraße an der Eisenbahnbrücke während des Berufsverkehrs angesichts von 670 Arbeitsstellen zusätzlich zusammenbrechen könnte. Die Ortsrats-Fraktion der CDU will – unterstützt von der Stadtrats-Fraktion, dass die Verwaltung den Bau eines Kreisels an der nördlichen Abfahrt der A39 prüft. „Ähnlich dem der Abfahrt zur FE“, erläutert Ortsrats-Fraktionssprecher André-Georg Schlichting. Idee: Mitarbeiter könnten parallel zur Wolfsburger Landstraße unter der A39 hindurch zum Büro oder in die andere Richtung auf die Major-Hirst-Straße fahren.

Von Andrea Müller-Kudelka

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