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Fallersleben Jung, Alt und Tiere: Die Fallerslebener „Generationenbrücke“ verbindet
Wolfsburg Fallersleben Jung, Alt und Tiere: Die Fallerslebener „Generationenbrücke“ verbindet
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10:00 20.12.2018
Fallersleben: Schüler unterstützen die Therapiehunde-Teams des DRK durch den Erlös des Weihnachtsmarktes im Schulzen Hof.
Fallersleben: Schüler unterstützen die Therapiehunde-Teams des DRK durch den Erlös des Weihnachtsmarktes im Schulzen Hof. Quelle: Foto: Privat
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Fallersleben

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse haben den Profilkurs „Gesundheit und Soziales“belegt – und nehmen so automatisch am deutschlandweiten Projekt „Generationsbrücke“ teil. Vor dem Projektstart nahmen deshalb Schulsozialarbeiterin Silke Schulze und Lehrer Adrian Kruppa mit Schulzenhof-Heimleiterin Angela Wesche an einem Seminar der Generationsbrücke teil.

Das Projekt läuft über einen Zeitraum von einem Schuljahr. Und so funktioniert’s: Zwei bis drei Schüler und ein Heimbewohner bilden eine feste Partnerschaft. Ziel sind ein aktives Miteinander und strukturierte Begegnungen. Die Jugendlichen profitieren von der Lebenserfahrung der Älteren. Die Senioren erhalten Aufmerksamkeit. Und sie erleben durch die Schüler eine Abwechslung im Heimalltag.

So kam es, dass die Schüler jetzt auch den Weihnachtsmarkt im Schulzen Hof besuchten – und auch selbstgebastelte Papiersterne verkauften. 50 Euro kamen dabei zusammen und das Geld übergaben die Schüler dem Therapiehunde-Projekt des DRK. „Das Projekt Generationsbrücke finde ich fantastisch und dass die Schüler jetzt unsere Therapiehunde unterstützen, freut mich umso mehr,“ sagte Tanja Weiler vom DRK Ortsverein Mitte und Gründerin der DRK-Therapiehundeteams. Mit drei Hundeteams besuchte sie die Schule.

Schulleiterin Almut Henkel hofft ebenso wie die Jugendlichen auf eine Zusammenarbeit zwischen den Therapiehunden und der Realschule. Kursleiter Adrian Kruppa: „Die Glücksmomente für beide Generationen lassen sich mit den Vierbeinern noch erweitern.“ Schulzenhof-Leiterin Angela Wesche freut sich in Zukunft auch auf den tierischen Besuch: „Wir hatten einen Besuchshund, aber der ist leider verstorben. Wir hoffen jetzt auf einen neuen von dieser großartigen Truppe.“

Von der WAZ-Redaktion