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Fallersleben Hohnstedter Holz: Förster mahnt Spaziergänger zur Vorsicht
Wolfsburg Fallersleben Hohnstedter Holz: Förster mahnt Spaziergänger zur Vorsicht
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11:00 21.09.2019
Im Hohnstedter Holz trocknen die empfindlichen Buchen von der Krone her ab. Rat und Einwohner zeigen sich besorgt. Quelle: Britta Schulze
Ehmen/Mörse

Der Ortsrat Ehmen-Mörse sorgt sich um den Baumbestand des Hohnstedter Holzes. Denn auch hier fordern die trockenen Sommer, der fehlende Regen und der gesunkene Grundwasserspiegel ihren Tribut. Zur öffentlichen Sitzung am Donnerstag hatte der Ortsrat deshalb den Wolfsburger Stadtförster Dirk Schaefer eingeladen, der allerdings die schlimmsten Befürchtungen nur bestätigen konnte.

Vorsicht beim Waldspaziergang: morsche Äste

„Wir greifen schon jetzt in den schwer geschädigten Baumbestand ein“, sagte Schaefer. In naher Zukunft werden dabei auch schwere Maschinen zum Einsatz kommen. „Der Forst wird sich grundlegend verändern“, so prognostizierte der Stadtförster die Zukunft des Hohnstedter Holzes. Denn solch extreme Wetterlagen haben selbst langjährige Forstleute noch nicht erlebt. Das bedeute schon jetzt, dass man bei Waldspaziergängen auch auf vorgeschriebenen Wegen vorsichtig sein müsse. Immer wieder komme es vor, dass von großen Bäumen morsche Äste abbrechen.

Außerdem gab es einen Sachstandsbericht über den Kita-Anbau am Siebsberg sowie der dafür erforderliche Objektbeschluss. Christoph Andacht von der Verwaltung referierte und berichtete, dass die Stadt dafür rund 6,9 Millionen Euro investieren müsse. Was Uwe Wenkebach, Fraktionssprecher der CDU, erstaunte: „Wie ist es eigentlich möglich, das relativ normale Bauprojekte der Stadt so immens hohe Kosten verursachen?“ , fragte er. Andacht begründete dies unter anderem mit der aktuellen Lage auf dem Bausektor. Günstigere Angebote finde man bei den Ausschreibungen einfach nicht mehr vor.

Gemeinsame Sprechstelle für Ehmen und Mörse

Geplant ist ferner, die städtischen Sprechstellen Ehmen und Mörse zusammenzulegen. Dadurch wird in Mörse ein Gebäude frei, in dem aktuell noch die Sprechstelle untergebracht ist. Der Ortsrat formulierte einen Antrag, dass das Haus zukünftig Vereinen und Verbänden als eine Art „Heimatstube“ oder „Haus der Vereine“ zur Verfügung gestellt werden soll. Wie Sabrina Höfs (CDU) mitteilte, soll demnächst eine Kinderfeuerwehr in der Freiwilligen Feuerwehr Mörse ins Leben gerufen werden. Erfreut konnte sie zur Kenntnis nehmen, dass der Ortsrat dem Vorhaben aus eigenen Verfügungsmitteln eine finanzielle Starthilfe gibt.

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