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Fallersleben Mehrzweckhalle und Feuerwehr sind die Sorgenkinder
Wolfsburg Fallersleben Mehrzweckhalle und Feuerwehr sind die Sorgenkinder
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18:28 01.02.2018
 Heiligendorfs Sorgenkinder: Die Feuerwehr (l.) und die angrenzende Mehrzweckhalle sind in die Jahre gekommen.  Quelle: Matthias Leitzke
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Hattorf/Heiligendorf

 Trotz angespannter Finanzlage wird die Stadt Wolfsburg auch weiterhin wichtige Investitionen tätigen: Diese Aussage von Kämmerer Werner Borcherding betrifft unter anderem den Bau weiterer Kindertagesstätten und dringend notwendige Maßnahmen beispielsweise für Feuerwehren. Für den Ortsteil Hattorf sieht der Etat den Bau einer neuen Kindertagesstätte und des neuen Feuerwehrhauses vor.

Borcherding hat am Mittwoch im Ortsrat Hattorf-Heiligendorf Haushaltsplan und Finanzplanung vorgestellt, der Ortsrat stimmte diesem mit Mehrheit zu.

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Während allerdings die Hattorfer Feuerwehr ihrem langgehegten Wunsch nach einem neuen Domizil näher kommt, muss die Freiwillige Feuerwehr Heiligendorf ihre Hoffnungen noch zurückstellen. Auch Heiligendorf leidet unter arg begrenztem Platz im Feuerwehrhaus. Erweiterungsmöglichkeiten bieten sich hier nicht an, sodass man gegenwärtig Ausschau hält nach einem Ersatzgelände für ein neues Gebäude. Kämmerer Borcherding gab sich auf Nachfragen noch zurückhaltend, ließ allerdings durchblicken, dass die Suche nach einem geeigneten Areal bereits angelaufen sei.

Und nicht nur das Feuerwehrhaus, sondern auch die unmittelbar benachbarte Mehrzweckhalle scheint in die Jahre gekommen zu sein. Stellvertretender Ortsbürgermeister Rolf Berheide (CDU) bemängelte Teile des Interieurs. „Einige Dinge sind in einem Zustand, der nicht mehr tragbar ist“, so Berheide.

Die öffentliche Ortsratssitzung am Mittwoch im Gemeindehaus Hattorf war ferner geprägt von Kenntnisgaben, Anfragen und Anregungen. Ortsbürgermeister Marco Meiners (FDP) übte Kritik an der Stadt: Spielgeräte, die im Heinenkamp nicht mehr benötigt werden, hätte man gern am Dingelberg gehabt. Das Vorhaben wurde jedoch abgelehnt.

Geschwindigkeitsmessungen haben darüber hinaus ergeben, dass zwischen Hattorf und Flechtorf viel zu schnell gefahren wird. Kontrollen sollten also fortgesetzt werden.

Von Burkhard Heuer

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