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Fallersleben Gute Noten für das Almker Freibad, aber neue Duschen müssen sein
Wolfsburg Fallersleben Gute Noten für das Almker Freibad, aber neue Duschen müssen sein
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18:00 14.11.2019
Bekommt gute Noten: Besucher sind mit dem Freibad Almke zufrieden, haben aber auch Verbesserungswünsche. Quelle: Gero Gerewitz
Almke

Der Stadtjugendring will das Freibad in Almke noch besser machen. Deshalb startete der Betreiber wieder eine Gästeumfrage – diesmal aber nicht auf Papier, sondern komplett online. 137 Besucher beantworteten alle 46 Fragen. Das Ergebnis: Die Gäste sind zufrieden, loben besonders die familiäre und freundliche Atmosphäre. Aber sie haben auch einige Wünsche wie schönere Duschen und bessere Parkmöglichkeiten und mehr Bäume, die Schatten spenden. Der Stadtjugendring nimmt die Anregungen auf, einige will er schon für die kommende Saison umsetzen.

Eine Bildergalerie zum Almker Freibad:

Badegäste sind zufrieden, aber sie haben auch einige Verbesserungswünsche

Dazu gehört eine neue Treppe für das Schwimmerbecken. „Insbesondere von älteren Badegästen haben wir seit einigen Jahren den Hinweis bekommen, dass sie nur schlecht über die vertikale Beckenleiter in das Schwimmerbecken hinein- und wieder hinauskommen“, erklärt Jens Hortmeyer, Geschäftsführer des Stadtjugendrings. Dank zusätzlicher Mittel vom Ortsrat soll es zur Saison 2020 eine neue Treppe geben.

Eine neue Matschanlage kommt 2020

Damit ist dieses Problem beseitigt, aber auch ein anderes könnte bald Geschichte sein: Eltern wünschen sich für ihre Kinder einen noch attraktiveren Spielplatz. In den vergangenen Jahren kam schon ein Kinderspielhaus und ein Klettergerüst dazu, 2020 soll eine Matschanlage folgen.

Den Wunsch nach mehr Bäumen, die Schatten spenden, teile der Stadtjugendring zwar, aber Jens Hortmeyer sagt klar: „Uns stehen ’nur’ 3000 Euro für Investitionen im Freibad zur Verfügung.“ Deshalb seien lediglich kleine Schritte für Verbesserungsmaßnahmen möglich. Dank einer Spende der Initiative „Unser Dorf hat Zukunft“ konnten aber bereits mehrere neue Bäume gepflanzt werden.

Sanierung des Sanitärgebäudes ist schwierig

Gute Noten bekam das Almker Freibad außerdem für die Preise, die Badegäste durchweg als „gut und günstig“ bewerteten. Weniger gut finden die Besucher die Duschen: 26,28 Prozent der Umfrage-Teilnehmer finden sie „schlecht“ und 15,33 Prozent sogar „sehr schlecht“. Nur 5,11 Prozent bewerten sie als „gut“. Jens Hortmeyer weiß um das Problem: „Das Umkleide- und Sanitärgebäude stammt aus den 80er Jahren und entspricht nicht mehr dem heutigen Standard.“ Wegen der ursprünglichen Doppelnutzung durch Sportplatz und Freibad sowie der schlechten Bausubstanz sei eine Sanierung nur „bedingt möglich“.

Der Stadtjugendring wollte deshalb das Gebäude ersetzen und den Eingang verlegen, dazu legte er der Stadt vor einigen Jahren einen entsprechenden Plan vor. Doch der liegt angesichts der angespannten Haushaltslage auf unbestimmte Zeit auf Eis. Der Freibad-Betreiber wolle nun prüfen, ob eine andere Finanzierungsform, zum Beispiel durch PrivatePublicPartnership, möglich ist.

Größeres Eis-Angebot in den nächsten Saison

Zufrieden sind die Badegäste mit dem neuen Kioskbetreiber: Freundliches Personal, das Imbiss-Angebot könnte aber noch gesünder, vegetarischer sein. Und mehr Eis sollte es geben – diesen Wunsch will der Betreiber erfüllen. Die komplette Umfrage gibt es im Internet unter https://www.almke.info/freibad/gaestebefragung-2019/.

Von Sylvia Telge

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