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Fallersleben Gesperrte Halle in Neindorf: Bürger sammeln Unterschriften für Neubau
Wolfsburg Fallersleben Gesperrte Halle in Neindorf: Bürger sammeln Unterschriften für Neubau
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06:00 07.06.2019
Turnhalle in Neindorf: Seit einigen Wochen ist das Gebäude gesperrt – für viele Vereine fällt der Sport flach. Quelle: Burkhard Heuer
Neindorf/Almke

Der „Dauerbrenner“ Sporthalle Neindorf erregte wieder einmal die Gemüter in der Sitzung des Ortsrates Almke/Neindorf, der sich jetzt erstmalig in der neuen Kita Schulstraße traf. Im Rahmen der Bürgerfragestunde wurde bekannt, dass gegenwärtig eine Unterschriftensammlung läuft, die sich gleichermaßen an die Stadt Wolfsburg und den Schulzweckverband richtet. Statt einer kostspieligen Sanierung der alten Halle wird darin ein Neubau gefordert.

Gesperrte Halle: Auch der Ortsrat ist unzufrieden

Auch der Ortsrat zeigte sich unzufrieden mit der aktuellen Lage, die eine Sperrung der Halle mindestens für die nächsten Wochen vorsieht. Immerhin wird eine Fachfirma im Auftrag des Schulzweckverbandes eine Substanzanalyse durchführen. Sollte diese die Möglichkeit einer Sanierung erbringen, so könnten mit Beginn der Sommerferien die Arbeiten anlaufen. Es bestünde dann sogar die Chance, dass nach den Ferien wieder Sportbetrieb in der Halle stattfinden könnte.

Kann Stadt Wolfsburg neue Sporthalle in Eigenregie bauen?

Neue Überlegungen laufen in Neindorf übrigens dahin, ein Areal zu finden, auf dem nicht der Verband, sondern eventuell die Stadt Wolfsburg in Eigenregie die Halle baut. Ob sich dadurch allerdings bessere Chancen ergeben, steht in den Sternen. „Das alles ist eine sehr zähe Angelegenheit“, meinte Ortsbürgermeister Hans-Ulrich Achilles(SPD) . „Aber wir müssen dranbleiben.“

Gefährliche Verkehrssituationen rund ums Almker Freibad

Zu gefährlichen Situationen kommt es in der gegenwärtigen Saison immer wieder vor dem Freibad Almke. Parkende Fahrzeuge der Badegäste und der schnelle Straßenverkehr auf der L 296 würden hier Menschen in Gefahr bringen. Die Lage könnte entspannt werden, wenn der Festplatz als alternative Parkmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden könnte. Es stand allerdings die Frage im Raum, wer dafür die Genehmigung erteilen müsste. Zudem plädierte der Ortsrat für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 30 km/h, und zwar nur auf einem Streckenabschnitt in Nähe des Freibades und begrenzt auf die Zeitraum der Badesaison.

Falschparker rund ums Almker Freibad: Weil am Donnerstag das Wetter nicht so gut war, gab es auch keine Probleme. Aber Schwimm-Meister Malte Lindenau zeigt, wo Autofahrer gern ihre Fahrzeuge abstellen – nämlich direkt an der Landesstraße. Quelle: Roland Hermstein

Schlechte Nachrichten gibt es für Bauwillige in Almke. Das Baugebiet „Westlich Hechtstücken“ sei „gestorben“, so sagte Ortsbürgermeister Achilles, weil ein Grundstücksbesitzer nicht mehr verkaufen wolle. Das Baugebiet „Wiedbusch“ in Neindorf dagegen dürfte Realität werden. Man hoffe noch in 2020 auf die Planfeststellung. Details seien bisher allerdings noch nicht bekannt.

Freibad Almke braucht einen neuen Beckeneinstieg

Unterstützt wird vom Ortsrat ein Antrag des Stadtjugendrings, der sich für das Freibad einen neuen Beckeneinstieg wünscht. Die Maßnahme würde rund 8000 Euro kosten. Die Summe könnte möglicherweise aus den Fond Verfügungsmittel für Ortsräte kommen.

Von Burkhard Heuer

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