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Fallersleben Fünf Züge im GyFa? Stadt äußert sich zu Unterschriften
Wolfsburg Fallersleben Fünf Züge im GyFa? Stadt äußert sich zu Unterschriften
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00:21 29.04.2019
Im Rathaus: Markus Alisch und Gunnar Splisteser überreichten 601 Unterschriften an Iris Bothe. Quelle: Roland Hermstein
Fallersleben/Wolfsburg

Noch geben sie nicht auf: 601 Unterschriften haben die Elternvertreter der Grundschulen Ehmen, Mörse, Sülfeld und Fallersleben gesammelt und an Iris Bothe übergeben. Große Hoffnungen machte die Stadträtin für Bildung, Jugend und Integration aber nicht: Ein fünfter Klassenzug am Gymnasium Fallersleben sei nur unter ganz bestimmten Bedingungen schon in diesem Jahr denkbar. Die Elternvertreter befürchten, dass wegen zu vieler Anmeldungen viele der neuen Fünftklässler auf andere Schulen umverteilt werden müssen.

Vermutlich ab dem kommenden Jahr werde ohnehin ein fünfter Zug eingerichtet, so Bothe. Eine Vorziehung in dieses Jahr sei nur möglich, wenn erstens die Stadt die nötigen Mittel habe und zweitens ein Losverfahren unzumutbare Schulwege für die Schüler ergebe. „Und das ist noch nicht der Fall, wenn ein Kind aus Fallersleben zum Albert-Schweitzer-Gymnasium kommt.“

Erschwert eine größere Entfernung Freundschaften zwischen den Schülern?

Die Elternvertreter Gunnar Splisteser und Markus Alisch wandten ein, dass die Entfernung zur Schule auch die Freizeit der Schüler beeinflusse: Wenn sich Freundschaften über große Distanzen entwickelten, müssten die Eltern nachmittags umso weiter fahren, um ihre Kinder zusammenzubringen. Das erschwere die Kontaktpflege und sorge für höheres Verkehrsaufkommen. Doch das ließ Bothe nicht gelten: „Wir haben am GyFa schon jetzt auch Schüler aus dem Boldecker Land – und auch da entstehen und bestehen Freundschaften.“

Ein weiterer, ernüchternder Einwand: Auf lange Sicht würden die steigenden Anmeldungen sogar einen sechsten Zug erfordern – „und den werden wir nicht einrichten“, so Bothe. Spätestens dann müssten sich viele Eltern eben doch mit den Alternativen anfreunden.

Nächste Woche wissen Stadt und Schulen mehr

Nächste Woche könnten die Anmeldezahlen zeigen, wie es für das kommende Schuljahr weitergeht. Elternvertreter Splisteser hat die leise Hoffnung, dass vielleicht sogar einige Eltern jetzt schon den „sicheren Hafen der Alternativschulen“ gewählt haben, um ein Losverfahren für ihr Kind zu vermeiden. „Es wäre schön, wenn sich einfach alles in Wohlgefallen auflöst.“

Von Frederike Müller

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