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Fallersleben Fallersleber Wehr war in drei Szenarien gefordert
Wolfsburg Fallersleben Fallersleber Wehr war in drei Szenarien gefordert
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00:23 18.04.2018
Den Ernstfall geprobt: Beim Übungstag der Freiwilligen Feuerwehr Fallersleben wurde neben zwei Bränden auch ein Verkehrsunfall mit der Rettung verletzter Insassen simuliert. Quelle: Sebastian Bisch
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Fallersleben

Doch zunächst einmal hatte die Realität den Zeitplan überholt. Weil die Fallersleber Wehr bei einem echten Brandmelde(fehl)alarm im Klinikum gefordert war, musste die geheime Übung warten. Dann aber folgten die von Zugführer Olaf Koch und seinem Team vorbereiteten Szenarien: Per Drehleiter mussten fünf eingeschlossene Personen aus dem Schulzentrum in der Karl-Heise-Straße geborgen werden, unmittelbar danach „krachte“ es buchstäblich in der Straße Westerlinge. Das THW Wolfsburg um Zugführer Sebastian Treuten war mit dem neuen Telelader zur Amtshilfe angerückt und demolierte damit zwei Fahrzeuge, aus denen die verletzten Insassen befreit werden mussten.

Da war Einsatz gefordert: Rund 35 Einsatzkräfte der Fallersleber Ortsfeuerwehr probten den Ernstfall. Quelle: Sebastian Bisch

Dabei waren auch Helfer des DRK präsent, „um“, wie Rettungssanitäter Tobias Frankiewicz sagte, „Sofortmaßnahmen am Unfallort zu ergreifen.“ In einem dritten Szenario mussten unter schwerem Atemschutz drei Personen aus einem verqualmten Objekt auf dem Gelände Lorenz zwischen Fallersleben und Mörse geborgen werden.

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Vor Ort gab es Hinweise und Tipps von den Ausbildern für die rund 35 Aktiven um Zugführer Andreas Weber. „Es gibt immer etwas zu optimieren und zu verbessern“, erläuterte auch Pressesprecher Jürgen Koch in der ersten abschließenden Manöverkritik. Es gehe darum, eventuelle Fehler oder Fehlentscheidungen in einer Übung festzustellen, um diese im ernsthaften Einsatz möglichst zu vermeiden.

Von Burkhard Heuer