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Fallersleben Fallersleber Elektrizitäts-Gesellschaft setzt auf erneuerbare Energien
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FEAG: Fallersleber Elektrizitäts-Gesellschaft setzt auf erneuerbare Energien

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19:00 28.11.2020
Wolfsburg: Nur wenige Aktionäre nahmen persönlich an der diesjährigen FEAG-Hauptversammlung teil.
Wolfsburg: Nur wenige Aktionäre nahmen persönlich an der diesjährigen FEAG-Hauptversammlung teil. Quelle: Stadtwerke Wolfsburg
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Fallersleben

Nachdem die Hauptversammlung der Fallersleber Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (FEAG) im Sommer auf den Herbst verschoben worden war, konnte sie jetzt im CongressPark unter Einhaltung der besonderen Hygienevorgaben stattfinden. Zudem ließen sich viele Aktionäre vertreten, so dass Aufsichtsratsvorsitzender Heinrich Banse und Vorstandsvorsitzender Ulrich Lange ihre Berichte vor einer überschaubaren Teilnehmeranzahl vorstellten.

Auf das Geschäftsjahr 2019 blickte Lange zufrieden zurück: Der Bilanzgewinn der FEAG lag mit gut 1,8 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau, und zusätzlich zur erwarteten Dividende konnte eine Sonderdividende ausgeschüttet werden. „Das Jahresergebnis bestätigt unsere grundsätzliche Ausrichtung einer nachhaltigen Energieversorgung in Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern. Diese werden wir auch künftig weiter verfolgen“, stellte der Vorstandsvorsitzende fest.

Turnusgemäße Wahlen: Heinrich Banse (l.) begrüßt Andreas Ritter als neues Mitglied und gratuliert Friedrich Metzlaff (2. v. l.) sowie Dr. Alexander Montebaur zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat der FEAG. Quelle: Stadtwerke Wolfsburg

Über die Beteiligung an der LandE ist die FEAG Anteilseigner der LSW. 49,0 Prozent der Energieentnahmen im Netzgebiet des regionalen Energieversorgers stammten 2019 aus lokaler regenerativer Erzeugung. „Damit konnte die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien und somit auch der Beitrag der FEAG zum Klimaschutz erneut gesteigert werden“, erklärt Lange. Und so soll es auch weitergehen, sind sich die FEAG-Verantwortlichen einig. Sie sehen insbesondere bei der Biogas-Methanisierung eine dynamische Entwicklung mit guten Zukunftschancen, in die sie über ihre 37,5-prozentige Beteiligung an der hochmodernen Biogasaufbereitungsanlage Isenhagen, Samtgemeinde Hankensbüttel, investieren.

Aufsichtsratsvorsitzender Banse: „In Technologien der Zukunft investieren“

Ein weiteres wichtiges Thema der FEAG ist der Ausbau der Breitbandnetze in der Region, den das Unternehmen mit der Stadtwerke Wolfsburg-Tochter WOBCOM weiter voranbringen möchte. Banse: „Dieses Jahr zeigt besonders deutlich, wie wichtig es ist, in Technologien der Zukunft zu investieren: Ein leistungsfähiges Internet entscheidet maßgeblich über Lebensqualität, Wirtschaft und Wachstum in unserer Region, die wir so mitgestalten. Dabei versteht sich die FEAG nicht als Provider, sondern als Infrastrukturdienstleister.“

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Den Abschluss der Hauptversammlung bildeten die Wahlen zum Aufsichtsrat: Karl Ridder, Bügermeister a. D. aus Wittingen, stand für eine neue Wahlperiode nicht mehr zur Verfügung. Banse dankte ihm für sein langjähriges Wirken für die FEAG. Der Aufsichtsrat schlug Ridders Nachfolger im Bürgermeisteramt, Andreas Ritter, vor. Die Aktionäre wählten ihn einstimmig. In ihren Ämtern im Aufsichtsrat bestätigten sie zudem Hans Friedrich Metzlaff, Isenbüttel, Samtgemeindebürgermeister und Dr. Alexander Montebaur, Wolfenbüttel, Vorstandsvorsitzender E.DIS AG.

Von der Redaktion