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Fallersleben Endzeitdrama im Fallersleber Schulzentrum
Wolfsburg Fallersleben Endzeitdrama im Fallersleber Schulzentrum
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00:21 12.05.2019
Schulzentrum Fallersleben: Die Proben der „Musical Company“ laufen auf Hochtouren. Quelle: Boris Baschin
Fallersleben

Basierend auf Motiven des Romans „Westworld“ von Michael Chrichton haben Schüler und Schülerinnen von Realschule und Gymnasium Fallersleben ihr eigenes Endzeit-Stück geschrieben. 26 Mitwirkende stehen dabei auf der Bühne und spielen zudem Szenen auf mehreren kleineren Flächen. Außerdem gibt’s Video-Einspielungen. Das Publikum ist also mittendrin im Geschehen, wenn sich am Samstag, 25. Mai, um 17 Uhr der Vorhang zur Premiere öffnet.

Es wird ein reines Schauspielstück

„Musical Company“ nennt sich die Gruppe, die schon seit Jahren für Begeisterung sorgt. Allerdings gab es einen Generationenwechsel, diesmal sind nur noch vier Darsteller dabei, die schon der letzten Produktion „Cinemagic“ angehörten. Alle Mitwirkenden besuchen die achten bis zehnten Klassen der Hoffmann-von-Fallersleben-Realschule (Wahlpflichtkurs) oder des GyFa (Arbeitsgemeinschaft). Gesang und Tanz dürfen die Zuschauer nicht erwarten. „Es wird ein reines Schauspielstück“, so Sven Leu, Fachlehrer für Darstellendes Spiel.

Diese Bilder von den Proben bieten einen kleinen Einblick in die neueste Produktion der „Musical Company“ von Realschule und Gymnasium Fallersleben. Das Stück nach Motiven von Michael Chrichton dreht sich um eine Revolution der Androiden in einem futuristischen Freizeitpark. Es wird in der Aula des Schulzentrums vom 25. bis 28. Mai aufgeführt.

Die Jugendlichen opferten für die Proben sogar Freizeit am Wochenende. Die finale Probe läuft am Donnerstag, 9. Mai, um 14 Uhr; der Vorverkauf hat bereits begonnen (Schulzentrum und Schreibwarenhandlung Großkopf). Aufführungen gibt es auch am Sonntag, 26. Mai, um 17 Uhr sowie 27. und 28. Mai jeweils um 18 Uhr.

Das Ende ist tragisch

Die Handlung spielt in einem Freizeitpark in der Zukunft. Zur Unterhaltung können Besucher dort in fremde Rollen schlüpfen und mit lebensechten Androiden agieren, die nach einem programmierten Drehbuch handeln – wobei es ihnen strengstens verboten ist, Menschen zu verletzten. Die Gäste aber dürfen diese Roboter sogar erschießen und so geheime Tötungs-Fantasien ausleben. Ingenieure setzen nachts die Erinnerungsspeicher der Androiden zurück, dann beginnt alles von vorn. Doch irgendwann entwickeln die Geschöpfe der IT ein eigenes Bewusstsein und starten eine Revolution. Das Ende ist tragisch.

„Das Stück legt den Schwerpunkt auf zentrale Fragen, die sich viele in der Pubertät stellen“, erläutert Leu. Es geht um Identität und Abgrenzung, humane Werte und Grenzen der Forschung. Auch Privatsphäre und Datensicherheit spielen eine Rolle. Das alles ist trotz Zukunfts-Szenario ganz nah dran an der Realität – nicht nur an der der Jugendlichen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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