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Fallersleben Eltern von vier Schulen protestieren weiter gegen Losverfahren
Wolfsburg Fallersleben Eltern von vier Schulen protestieren weiter gegen Losverfahren
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10:00 25.04.2019
Gymnasium Fallersleben: Eltern geben nicht auf und fordern die sofortige Einrichtung einer weiteren fünften Klasse im neuen Jahrgang. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Fallersleben

Die Erfolgsaussichten sind gering – aber trotzdem lassen Eltern der Schulen im Westen Wolfsburgs nicht locker: Sie fordern vehement die Einrichtung einer weiteren fünften Klasse am Gymnasium Fallersleben (GyFa), falls die Zahl der Anmeldungen im Mai die Zahl der Plätze überschreiten sollte. Dann droht ein Losverfahren. Der Schulausschuss will kurzfristig über das weitere Vorgehen abstimmen. Schon im Vorfeld machen die vielleicht Betroffenen Druck: mit einer Unterschriftenliste.

Eltern sehen keine gute Alternative

540 Unterschriften haben sie gesammelt und sich mit Dezernentin Iris Bothe für Freitag verabredet. Bothe hatte eindringlich an alle appelliert, alternative Standorte in Erwägung zu ziehen, zum Beispiel das nahe Albert-Schweitzer-Gymnasium in Westhagen (WAZ berichtete). Auch andere Schulformen könnten Chancen eröffnen, sagte sie. Für viele Eltern ist der Ort besonders wichtig. Gunnar Splisteser, Elternvertreter der Grundschule Fallersleben, erklärt: „Uns geht es darum, dass die Kinder selbstständig ein soziales Umfeld aufbauen können.“ Und das funktioniere nur in unmittelbarer Nähe des Wohnortes. Gemeinsam mit Splisteser unterzeichneten auch Markus Alisch (Grundschule Sülfeld), Marita Kano (Gymnasium Fallersleben) und Jan Rodenstein (Grundschule Ehmen/Mörse) die Forderung. Man sehe durchaus, dass die Lehrer auch anderswo sehr engagiert zur Sache gehen. Aber das ASG sei wegen der maroden Bausubstanz keine wirkliche Alternative, an der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule ist ein Losverfahren wegen der vielen Anfragen schon seit Jahren Usus und die Busverbindung zum dann nächstgelegene Theodor-Heuss-Gymnasium sei „eine Katastrophe“.

Fehlende Infrastruktur

Tatsächlich erwägt die Stadt Wolfsburg wegen steigender Schülerzahlen die Aufstockung der Gymnasien in Fallersleben und Vorsfelde auf jeweils fünf Klassenzüge – aber erst ab dem Jahr 2021, wenn die Plätze stadtweit knapp werden. Die Eltern rund um Fallersleben können das nicht verstehen. Viele hätten sich ihren Wohnort auch mit Blick auf die Infrastruktur ausgesucht, sagt Splisteser. „Und dann gab es überall Losverfahren – erst in der Kita, dann an der Grundschule, jetzt beim Gymnasium.“

Noch haben sie Hoffnung, dass der Rat der Stadt spätestens nach der Anmeldefrist in ihrem Sinn entscheidet. Aber: „Für die meisten Familien ist es unerträglich, erst nach dem 8. Mai zu erfahren, wie ihre familiäre Situation ab dem Sommer aussieht.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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