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Fallersleben Ehemaliges Kalibergwerk: Bergbauamt überprüft Schächte in Ehmen
Wolfsburg Fallersleben Ehemaliges Kalibergwerk: Bergbauamt überprüft Schächte in Ehmen
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16:09 05.09.2019
Blick auf die Baustelle: In Ehmen überprüft das Bergbauamt die alten Schächte. Quelle: Roland Hermstein
Ehmen

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) plant die Erkundung der Schächte I und II des ehemaligen Kalibergwerks Ehmen bei Wolfsburg. Dabei soll der Zustand der 1926 eingebauten Plomben und des Grubengebäudes überprüft werden. Um über die anstehenden Arbeiten zu informieren, lädt die Behörde alle Anwohner für kommenden Mittwoch, 11. September, 19 Uhr, in die Grundschule Ehmen, Mörser Straße 50, ein.

Das ehemalige Kaliwerk in Ehmen.

Schächte sind etwa 680 Meter tief

Die beiden Schächte haben jeweils eine Tiefe von circa 680 Meter. Sie sind derzeit nicht verfüllt, sondern mit massiven Betondeckeln verschlossen. Zusätzlich ist der Schacht Ehmen I in einer Tiefe von 240 Meter und der Schacht Ehmen II in 310 Metern Tiefe mit einer Betonplombe abgedichtet, um das Grubengebäude vor unkontrollierten Süßwasserzutritten zu schützen. Oberhalb der Plomben sind die Schächte mit Wasser gefüllt.

Die vom LBEG beauftragte Firma hat das Nahfeld der Schächte bereits markscheiderisch vermessen. Zur Erkundung des Schachtes I in der Ortslage Ehmen muss der vorhandene Betondeckel durch einen Stahldeckel ersetzt werden. Die Arbeiten dazu haben bereits begonnen.

Kamerabefahrung und Untersuchungen geplant

Von dem Stahldeckel aus werden nach der Informationsveranstaltung weitere bergbaulichen Erkundungen mit Kamerabefahrung, echometrischer Vermessung sowie chemischen und physikalischen Untersuchungen vorgenommen. Am Schacht II befindet sich bereits eine Kontrollöffnung, durch die Messgeräte in den Schacht gebracht werden können. Die gesamte Ersterkundung der beiden Schächte soll Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Nach der Erkundung ist geplant die Schächte nach dem aktuellen Stand der Technik zu sichern. Es geht darum, beide Schächte mit einem dauerhaft standsicheren Material wie Schotter voll zu verfüllen und das Grubengebäude planmäßig zu fluten. Am Ende der Maßnahme sollen die Schächte mit einem Betondeckel abgedeckt werden.

Von Michael Lieb

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