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Fallersleben Drohnenpiloten beim Aeroclub Wolfsburg
Wolfsburg Fallersleben Drohnenpiloten beim Aeroclub Wolfsburg
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12:00 28.09.2019
Die Drohnenbastler des Aero-Clubs experimentieren mit VR-Brillen. Quelle: Gero Gerewitz
Sülfeld

Auf einem Feld hinter Sülfeld sausen regelmäßig kleine Flugkörper durch die Luft. Sie fliegen in hoher Geschwindigkeit einen Geschicklichkeits-Parcours ab. Der Pilot schaut dabei quasi aus dem Cockpit, obwohl er am Rand des Feldes steht. Mithilfe einer Videobrille wirkt es für ihn allerdings so, als säße er direkt in der kleinen Drohne.

„Ohne die Brillen würde das gar nicht funktionieren“, erklärt Benjamin Schöpp. Er gehört zu einem Team von sechs bis sieben Leuten, die regelmäßig auf dem Gelände des Aeroclubs Wolfsburg ihr Flugvermögen trainieren. Die Mitglieder der Modellflugsparte haben sich dem Drohnenflug verschrieben.

Auf Rennflug getrimmt

Die kleinen Fluggeräte haben wenig mit den typischen Quadcoptern gemein. „Ruhig in der Luft stehen lassen kann man die hier nicht“, sagt Schöpp. Die kleinen Drohnen sind auf Rennflug getrimmt. Jede Veränderung in Höhe, Neigung oder Richtung muss der Pilot selbst steuern. Ansonsten wären so schnelle Flüge durch einen Parcours gar nicht möglich.

Ein bisschen Bastelgeschick muss man auch haben. „Die Drohnen, wie wir sie fliegen sind im Grunde so nicht zu kaufen“, betont Benjamin Schöpp. Zudem legt jeder Pilot auf ein anderes Detail besonderen Wert. So baut sich jeder seine Drohne aus Einzelteilen selbst zusammen. Und da beim Fliegen auch schon mal eine Bruchlandung passieren kann, ist es umso besser, wenn man die Geräte auch selbst wieder reparieren kann.

Regelmäßig auf Wettbewerben

Die Sender für die Kameras, durch die die Piloten beim Fliegen schauen, sind allerdings normiert. Das ginge gar nicht anders, denn sonst gäbe es bei dem Wettbewerben ein ziemliches Chaos im Funkverkehr. Die Mitglieder des Aeroclubs sind regelmäßig deutschlandweit auf Wettbewerben unterwegs.

„Vor vier Jahren gab es noch ganz wenige Veranstaltungen“, erzählt Schöpp. „Inzwischen kann man sich aussuchen, wo man am liebsten hin möchte.“ Und dazwischen wird natürlich fleißig trainiert auf dem vereinseigenen Gelände. Die Truppe trifft sich fast jeden Sonntagnachmittag. Besucher sind gern gesehen. Und wenn man möchte, dann darf man auch mal selbst die Videobrille aufsetzen und sozusagen mitfliegen in dem kleinen Geschoss.

Von Robert Stockamp

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