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Fallersleben Deshalb rät der Naturschutzbeauftragte,das Grundwasser zu stabilisieren
Wolfsburg Fallersleben Deshalb rät der Naturschutzbeauftragte,das Grundwasser zu stabilisieren
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18:13 31.07.2019
Neuer Teich: Sportfischer beim Absammeln der toten Fische.
Wolfsburg

Wolfsburgs Naturschutzbeauftragter Michael Kühn ist aus dem Urlaub zurück und äußert sich nun zur Gewässerproblematik. Dabei nimmt er sowohl Angler als auch Gänse in Schutz.

► Mehr erfahren: Almke: Der nächste Wolfsburger Teich droht umzukippen

Sportfischer gehen verantwortungsvoll mit den Gewässern um

Laut Kühn gehen die Angler des Sporfischervereins Wolfsburg „sehr verantwortungsvoll“ mit den von ihnen gepachteten Gewässern um. Dass sie zu viele Fische in die Teiche setzen und damit das Biotop gefährden würden, kann sich Kühn nicht vorstellen. Aber: Im Gegensatz zu den Anglern sieht Kühn das Problem auch nicht bei den Wasservögeln. Während die Sportfischer vor allem die Graugänse für den gekippten Teich verantwortlich machen, weiß Kühn: Die Gänse hinterlassen ihren Kot nicht im Wasser, sondern auf den Wiesen, auf denen sie grasen. „Deshalb haben wir ja auch das Problem mit dreckigen Rasenflächen und Wegen“, so Kühn.

Michael Kühne: Naturschutzbeauftragter der Stadt Wolfsburg. Quelle: Gero Gerewitz

Schuld an dem umgekippten Teich in der Nordstadt sei eher der unglückliche Zufall, dass der Wasserausfluss gerade im Sommer kaputt ging. Bis er repariert war, sei der Wasserstand bereits stark gesunken – und die Hitze habe das Ihrige getan.

Überflüssiges Wasser in die Bäche leiten

Doch Kühn geht es längst nicht mehr um einzelne Teiche, sondern um ein Gesamtkonzept. „Früher hatte man so viel Angst vor Überschwemmungen, dass man immer erstmal versucht hat, das Wasser bloß wegzuleiten“, erläutert er. „Heutzutage regnet es viel seltener, dann aber auch viel heftiger.“ Deshalb müsse man Hochwasserschutz leisten und gleichzeitig die Grundwasserstände stabilisieren. Wenn man überflüssiges Wasser zum Beispiel in die Bäche leite, könne es von da aus nach und nach wieder ins Grundwasser sickern. „Wir müssen Naturräume nutzen, um Wasser dort zu parken“, verbildlicht Kühn.

Von Frederike Müller

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