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Fallersleben Immer wieder Stau in der Ehmer Straße: Wann beginnt der Bau der Nordumgehung?
Wolfsburg Fallersleben

CDU Fallersleben/Sülfeld: Ausbau der Nordumgehung in Ehmen soll beginnen

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10:38 30.07.2020
Die CDU drückt aufs Tempo: Rodungsarbeiten an der Nordumgehung fanden schon am Kerksiek statt. Quelle: Britta Schulze (Archiv)
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Fallersleben

In Ihrer letzten Vorstandssitzung befasste sich die CDU Fallersleben/Sülfeld abermals mit den Ergebnissen aus ihrer Bürgerrunde zum Thema Verkehr in Fallersleben. Ein wesentlicher Punkt der damals vorgebrachten Meinungen der Bürger war die Verkehrssituation in der Ehmer Straße in Fallersleben.

Die Parksituation und die dadurch immer wieder vorkommenden starken Rückstauungen des Verkehrs sind nach Ansicht von Anwohnern und CDU nicht länger tragbar. „Es müssen endlich Maßnahmen zur Verbesserung der derzeitigen Situation durch die Verwaltung geplant und umgesetzt werden.“ sagte der Vorsitzende und Fraktionssprecher André-G. Schlichting. Auch die voranschreitende Erschließung des Baugebietes Kleekamp in Fallersleben werde nochmals eine Verschärfung der Situation bringen, da ein Großteil des Verkehrs über die Ehmer Straße abfließen könnte.

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Künftige Verkehrszahlen berücksichtigen

„Die Verwaltung muss zu den derzeitigen aber auch zukünftigen Verkehrszahlen insbesondere in der Ehmer Straße, aber auch in der Karl-Heise-Straße sowie für die umliegenden Straßen wie die geplante Nordumgehung in Ehmen fachlich fundierte und nachhaltige Informationen liefern, damit wir hieraus weitere Schritte ableiten können.“ sagt dazu CDU Ortsratsmitglied Michael Paech, der sich für die CDU intensiv mit der Situation befasst hat.

Die CDU Fallersleben/Sülfeld fordert seit geraumer Zeit den umgehenden Beginn des Ausbaus der Nordumgehung in Ehmen, sieht jedoch auch die Anliegen der Anwohner des Kerksiek die nach CDU-Verständnis nicht ganz unberechtigt seien. Die von der Verwaltung kommunizierten Zahlen zum Verkehrsaufkommen sollten hier „nochmals genau unter die Lupe genommen werden, um auch mögliche Rechtsfolgen ausschließen zu können“.

„Stadt erhält seit Jahren höhere Grundsteuern“

Zur Finanzierung merkte CDU-Ortsbürgermeister Peter Kassel an: „Der Kerksiek gilt bislang als das größte zusammenhängende Baugebiet Norddeutschlands mit gut 800 Wohneinheiten. Früher unterlag die gesamte Fläche der Grundsteuer A, heute und seit etlichen Jahren gilt im Wohngebiet die Grundsteuer B. Schon allein daraus generiert die Stadt seit Jahren höhere Grundsteuern. “

Bautechnisch sollte der Lückenschluss nach Meinung der CDU-Mitglieder auch keine Herausforderung sein und demgemäß keine unangemessen hohen Kosten auslösen. Nicht zuletzt die Nordtangente war Voraussetzung, den Kerksiek überhaupt zu realisieren. Das werde im Rathaus scheinbar gerne vergessen. Die Stadt sei hier nicht nur den Bürgern aus Ehmen und Mörse sondern auch der Wolfsburger Bürgerschaft gegenüber in der Pflicht!

Von der Redaktion