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Fallersleben Neubau-Pläne für Sporthallen in Fallersleben
Wolfsburg Fallersleben Neubau-Pläne für Sporthallen in Fallersleben
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06:00 25.01.2019
Neue Halle auf dem Windmühlenberg: Immer wieder muss die Decke abgedichtet werden, damit Schüler (wie hier die Ehemaligen des Gymnasiums Fallersleben) und VfB-ler Sport treiben können.
Neue Halle auf dem Windmühlenberg: Immer wieder muss die Decke abgedichtet werden, damit Schüler (wie hier die Ehemaligen des Gymnasiums Fallersleben) und VfB-ler Sport treiben können. Quelle: Gero Gerewitz
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Fallersleben

Bis 2022 sollen laut Kenntnisgabe im Sportausschuss Turnhallen in Wolfsburg so aussehen, dass Schul- und Vereinssport in vollem Umfang laufen kann. Genannt werden auch Neubauten für zwei Dreifeldhallen auf dem Windmühlenberg. Laut Stadtsprecherin Elke Wichmann werden sie im „Zukunftsprogramm“ geführt. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist drängt zum Handeln.

Wettbewerb kostete Zeit

„Wir haben hier ständig mit Wasser zu kämpfen und jedes Jahr werden die Kosten höher“, mahnt sie. Im Dezember 2012 hatte der Rat der Stadt einen Planungsbeschluss für einen Architektenwettbewerb gefasst, der wegen der Höhe der Investitionskosten nötig ist. Dann kam 2015 die Dieselkrise, mehrere Projekte wurden gestoppt. „Der Wettbewerb hat viel Zeit verschlungen und die alten Pläne wieder aus der Schublade zu ziehen wird nichts bringen außer Problemen – das sieht man zum Beispiel im Zuge des Baus der Mehrzweckhalle in Sülfeld“, fürchtet Weist. Es sei aber nicht hinnehmbar, dass die Nutzer der beiden Fallersleber Sporthallen immer wieder wischen oder um aufgestellte Eimer herumturnen müssten.

Lösung finden

Hauptnutzer der Hallen sind das Schulzentrum und der VfB Fallersleben. Auch VfB-Chef Dr. Nicolas Heidtke ist nicht glücklich mit der Situation. „Sobald es wieder einmal stark regnet steigt die Gefahr, dass es tropft“, sagt er. Trotzdem lobt er ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich Sport. „Wir stehen ständig in Kontakt, wollen gemeinsam eine Lösung finden“, sagt er. Die alte Halle sei zwar nicht schön – an Boden und Wänden knabberte der Zahn der Zeit – aber immerhin dicht. „Wichtig ist, dass uns allen jederzeit zwei Hallen zur Verfügung stehen, sonst bricht der Betrieb zusammen“, betont der Vereinschef. Ob beide Sportstätten noch fünf oder mehr Jahre durchhalten, wagt er nicht einzuschätzen. „Aber wenn kein Geld für einen Neubau da ist, habe ich lieber diese Hallen als gar keine.“ Die Kosten für zwei Neubauten liegen voraussichtlich im zweistelligen Millionenbereich.

Von Andrea Müller-Kudelka