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Fallersleben Aufgeklärt: Städtisches Fahrzeug hat die historische Mauer umgerissen
Wolfsburg Fallersleben Aufgeklärt: Städtisches Fahrzeug hat die historische Mauer umgerissen
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20:00 22.07.2019
Nun ist es offiziell: Die Stadt hat sich zu dem Unfall vorm Fallersleber Schloss bekannt. Quelle: Britta Schulze
Fallersleben

Der Fall hatte für Empörung in der Hoffmannstadt gesorgt, nun hat die Stadt zugegeben: Es war tatsächlich ein städtisches Fahrzeug, das die historische Tormauer vorm Schloss umgefahren hat.

Am Freitag hatten die Fallersleber bemerkt, dass ein Stück der alten Einfahrtsmauern zum Schloss demoliert und zum großen Teil umgefallen war. Noch am selben Tag ließ die Stadt einen Bauzaun um die Unfallstelle errichten – am Montag folgte auch die Erklärung.

Schadenshöhe ist noch unbekannt

„Am vergangenen Freitag hat eines der Fahrzeuge, ein Schlepper mit Anhänger und Wasserfass, das zum Wässern der Bäume in den Schlosspark einfahren wollte, das Schlosstor beschädigt“, bestätigt Stadtsprecherin Sabrina Dünschede. Wie die Mauer wieder aufgebaut werden soll, werde derzeit noch geklärt – eine Schadensschätzung liege noch nicht vor.

Die Mauer ist nach Schätzung des Heimatkundlers Jörg Hoffmann zwischen 100 und 150 Jahre alt. Ihr Gegenstück auf der anderen Seite der Einfahrt war bereits vor Jahrzehnten abgerissen und erst um die Jahrtausendwende wieder aufgebaut worden.

Ortsbürgermeisterin „froh, dass es keine Absicht war“

Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist ist unterdessen erleichtert: „Zuerst hatte ich es für Vandalismus gehalten – jetzt bin ich schon froh, dass es keine Absicht war.“ So oder so hat sich die demolierte Mauer zu einem kleinen Publikumsmagneten ausgewachsen: In den letzten Tagen hätten dort viele Interessierte die Stelle fotografiert, erzählt Weist.

Ansonsten teilt sie die Meinung des Heimatkundlers Jörg Hoffmann: Nun, da man die Mauer eh wieder aufbauen müsse, könne man sie auch gleich ihrem Gegenstück auf der rechten Einfahrtsseite angleichen. Das war nämlich beim Wiederaufbau um einen halben Meter erhöht worden, um problemlos Fahrradfahrer und große Fußgänger durch den Torbogen zu lassen. Die Asymmetrie sei schon lange ein „Manko“ gewesen, findet Weist: „Für uns als Kulturverein wäre das jetzt eine echte Chance. Bisher hat sich die Stadt standhaft geweigert, da etwas zu machen.“

Von Frederike Müller

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