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Fallersleben Amateurfunker nehmen Kontakt zu 36.000 Kilometer entfernten Satelliten auf
Wolfsburg Fallersleben Amateurfunker nehmen Kontakt zu 36.000 Kilometer entfernten Satelliten auf
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00:19 30.05.2019
So geht’s: Die Amateurfunker in Fallersleben brachten beim Frühlingsfest Gästen ihr Hobby näher. Quelle: Roland Hermstein
Fallersleben

Aus dieser Perspektive sieht man Fallersleben nur selten: Anlässlich seines traditionellen Frühlingsfestes hatte der Deutsche-Amateur-Radio-Club, Ortsverband Wolfsburg, jetzt die obere Plattform des Wasserturmes für Besucher freigegeben.

Ausblick bis zum Elm

Und obwohl in 20 Metern Höhe und insgesamt 130 Meter über Normalnull (NN) eine steife Brise über den Windmühlenberg strich, genossen diverse Besucher die Sicht bis zum Elm. „Das ist tatsächlich ein spannender Ausblick“, zeigten sich Besucherin Eurika Butzbach und Christian Richter, selbst Funkamateur, begeistert.

Verbindung bis in 36.000 Kilometern Höhe

Den Gästen des DARC wurde nicht nur ein weiter Blick über die Stadt geboten, wer wollte, konnte auch auf Funkwellen tausende Kilometer überwinden. So präsentierten Vorsitzender Dr. Hans Eichel und Jürgen Koch, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem die neueste Errungenschaft der Funkamateure, nämlich die Verbindung zum Satelliten Qo 100, der geostationär in 36.000 Kilometern Höhe Funkwellen empfängt und reflektiert.

Funker erreichen ein Drittel der Erdoberfläche

Das Emirat Katar hat damit Funkamateuren in aller Welt kostenlos die Chance eingeräumt, gewaltige Entfernungen zu überbrücken. „Vom Wasserturm Fallersleben aus“, so berichtete Dr. Eichel, „erreichen wir etwa ein Drittel der Erdoberfläche.“ Im Westen sei dies beispielsweise Brasilien, im Osten Thailand.

Club sucht Nachwuchs

Da staunte auch der 16-jährige Kai Schmidt-Brauns, der mit Vater Joachim gekommen war. Kai interessiert sich für den Amateurfunk, und ließ sich schon mal über die Kollektion modernster Kommunikationsmittel beim DARC informieren. „Wir freuen uns besonders darüber, wenn junge Leute zu uns kommen und in dieses Metier einsteigen möchten“, sagte Vorsitzender Hans Eichel (67). Der Club sei nach seiner Meinung nämlich etwas „überaltert“. Eichel selbst hat mit 14 Jahren mit dem Amateurfunk begonnen und ist ihm bis heute treu geblieben. Er bestätigt damit, was auch Jürgen Koch betont: „Wer einmal mit diesem Hobby infiziert ist,den lässt es nicht mehr los.“

Von Burkhard Heuer

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