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Fallersleben Hospizhaus in Heiligendorf wird teuer: Gesamtkosten liegen bei 7,3 Millionen Euro
Wolfsburg Fallersleben

7,3 Millionen Euro: Hospizhaus in Heiligendorf wird teuer

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13:44 08.11.2020
Das neue Hospizhaus in Heiligendorf wird teurer. Die Gesamtkosten liegen jetzt bei 7,3 Millionen Euro. Quelle: Hospizverein Wolfsburg
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Heiligendorf

Das geplante Hospizhaus in Heiligendorf wird teuer. „Leider ist es aufgrund marktbedingter Kostensteigerungen und der Detailplanung zu Mehrkosten gekommen“, erklärt Geschäftsführer Lucas Weiß. Bisher sei der Verein von Maximalkosten in Höhe von 6,5 Millionen Euro ausgegangen. Nun müssen die Mitglieder in einem so genannten Umlaufbeschluss entscheiden, ob sie den neuen Gesamtkosten von 7,3 Millionen Euro zustimmen.

Genauere Planung, Brandschutz und der Markt haben die Kosten steigen lassen. Es gebe aber auch einige Dinge, die die Qualität der Gäste-Versorgung deutlich verbessern. Aber die kosten. Der Hospizverein hat seine Mitglieder wegen des Umlaufbeschlusses angeschrieben. Die große Herausforderung dabei ist, dass eine Rücklaufquote von 50 Prozent nötigt ist. Deshalb ruft der Hospizverein seine 870 Mitglieder auf, unbedingt abzustimmen.

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Der geplante Baubeginn für das neue Hospizhaus ist im April/Mai 2021

Der Baubeginn für das neue Hospizhaus ist im April/Mai 2021 geplant, der Termin lasse sich halten. Weil der Hospizverein keine weiteren Kostensteigerungen riskieren möchte, hat sich der Vorstand für den schnellen Umlaufbeschluss für die Mehrkosten entschieden.

Im Mai 2019 hatte die Mitgliederversammlung den Bau und den Betrieb des stationären Hospizes in Heiligendorf beschlossen. Wolfsburg benötigt mehr stationäre Hospizplätze, das zeigen die Belegungszahlen im Hospizhaus in der Eichendorffstraße: 2020 werden es doppelt so viele Gäste sein wie 2019.

Wegen Corona muss der Hospizverein seine Mitgliederversammlung absagen

Wegen Corona muss der Hospizverein seine Mitgliederversammlung am 11. November absagen. Seit Beginn der Pandemie steht er vor großen Herausforderungen: Das Hospiz in der Eichendorffstraße hat mit großen Einschränkungen zu kämpfen. Geschäftsführer Lucas Weiß möchte so lange wie möglich den Normalbetrieb anbieten: „Bisher hatten wir keine positive COVID-19-Testung. Wir sind sehr dankbar, dass sich alle an die strengen Regeln halten.“

Auch die ambulante Palliativversorgung ist zurzeit enorm gefragt. Die ehrenamtlichen Begleitungen können aber nicht in vollem Umfang angeboten werden. Die Trostinsel versucht jedoch alles, um die Kinder und Jugendlichen in der Trauer nicht allein zu lassen.

 

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Von Sylvia Telge