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Weihnachtszeit in Gifhorn 2020 Christvesper führt in die Welt der Wunder
Thema Specials Weihnachtszeit in Gifhorn 2020 Christvesper führt in die Welt der Wunder
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00:16 28.12.2018
Christvesper Heiligabend in St. Altfrid: Das durchdachte Programm zog wieder zahlreiche Gläubige in die Kirche.
Christvesper Heiligabend in St. Altfrid: Das durchdachte Programm zog wieder zahlreiche Gläubige in die Kirche. Quelle: Cagla Canidar
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Gifhorn

Den erwartet hohen Andrang gab es auch dieses Mal wieder. Rund 500 Besucher waren dabei. In der Kirche selbst war schon bald kein Platz mehr. Die Gläubigen saßen und standen noch im Flur und im Foyer des Gemeindezentrums, um dem zuzuhören, was Wrasmann, Dux und Schlag zu sagen hatten.

Darunter die Geschichte einer Flüchtlingsfamilie aus Pakistan, die während ihrer zweijährigen Odyssee von einander getrennt war – Vater und Mutter jeweils mit einem Teil der Kinder. Wrasmann zog Parallelen zu der Geschichte von Jesus Christus, auch damals schon war die Zeit geprägt von Flucht und Vertreibung. „Dass uns diese Geschichte über Jahrtausende begleitet.“

„Das Bild von dem Flüchtlingskind am Strand kennt ihr alle“

Schlag steuerte zusammen mit seiner Band – Ehefrau Katharina, Tochter Shirley Ann, Alex Garoufalidis sowie Katrina und Gordon Saverimuthu – vier Musikstücke bei. Passend dazu sein eigenes Stück über das Schicksal eines toten syrischen Jungen, dessen Foto um die Welt ging: „Ihr kennt alle das Bild von dem Flüchtlingskind am Strand.“

Eckart Dux liest die Weihnachtsgeschichte

In bewährter Weise war Dux fürs zentrale Thema des Abends zuständig. Die deutsche Stimme – unter anderem – von Gandalf aus der Hobbittrilogie erwies sich als richtige Besetzung auch für die Weihnachtsgeschichte und zwei alttestamentliche Texte.

Das Titelthema der Christvesper zeigte in eine positive Richtung: „Wunder geschehen immer dort, wo wir zulassen, dass etwas passiert, was wir nicht erwarten“, sagte Wrasmann. „So gesehen ist unser Leben voller Wunder.“

Von Dirk Reitmeister