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Sotschi 2014 Endspiel für Hannoveranerin
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22:47 10.02.2014
Tina Evers steht am Dienstag mit ihrem Eishockey-Team im Endspiel. Quelle: Philipp von Ditfurth (Archiv)
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Sotschi

Sollten die Tina Evers und die deutschen Eishockeyfrauen am Dienstag gegen Schweden verlieren, wäre der Olympiatraum vom Viertelfinale vorzeitig geplatzt. Die K.-o.-Runde hätte für Evers ihren besonderen Reiz. Die 32-Jährige bestreitet ihre dritten Olympischen Spiele und gegen Schweden das 316. Länderspiel.

Sichert sich Deutschland in der Gruppe B mindestens den 2.  Platz, wird Evers mit 320 Länderspielen auf dem Konto die Heimreise antreten und damit die Bestmarke von DEB-Rekordspieler Udo Kießling einstellen. Andernfalls werden es 319 Partien.

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„Natürlich wäre das eine tolle Sache“, sagt die Hannoveranerin, die am Pferdeturm bei den Indians eine Nachwuchsmannschaft betreut und mit den Oberliga-Männern trainiert. „Es ist jetzt aber auch nicht so, dass ich daran jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen denke.“ Den Rekord einzustellen oder gar zu brechen, sei nicht ihr primäres Ziel in Sotschi: „Vielleicht geht es danach ja auch noch weiter.“

Eigentlich sollte nach den Winterspielen Schluss sein für Evers. Doch in anderer Rolle könnte es weitergehen: „Wir können uns gut vorstellen, sie in unseren Trainerstab einzubauen, vielleicht bei der ,U18‘“, sagt Bundestrainer Peter Kathan, der seine erfahrenste Spielerin als „Eishockey-Fanatikerin“ bezeichnet. Evers spielt in der Frauen-Bundesliga beim ESC Planegg und pendelt jede Woche die 600 Kilometer zwischen Hannover und München.

Doch Rekord hin, Zukunft her: Momentan zählt für sie nur das Spiel gegen Schweden. Und das wird Deutschland laut Evers natürlich heute gewinnen. Warum? „Weil wir es einfach wollen.“

sid/r

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