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Eichenprozessionsspinner EPS-Bekämpfung mit dem Hubschrauber auf 21 Routen
Thema Specials Eichenprozessionsspinner EPS-Bekämpfung mit dem Hubschrauber auf 21 Routen
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00:19 14.05.2019
EPS-Bekämpfung mit dem Hubschrauber: Bislang gilt der kommende Montag noch als Starttermin für die Maßnahme. Quelle: dpa
Landkreis Gifhorn

Der Schwerpunkt der Maßnahme, bei der an Straßen, Wegen, an Waldrändern und auch im Wald selbst gesprüht werden soll, liegt in der Samtgemeinde Brome. Die Bekämpfungsmaßnahme kann bis Dienstag einschließlich andauern. Dabei kann es durch notwendige kurzfristige Straßensperrungen zu Störungen im Straßenverkehr kommen.

Als Ansprechpartner für Fragen rund um die Besprühung stehen beim Landkreis Gifhorn der Amtsarzt Josef Kraft unter der Telefonnummer 05371-82700 und der Amtstierarzt Dr. Mario Ruppert unter der Telefonnummer 05371-82390 zur Verfügung.

Regen, Wind und UV-Strahlung problematisch

Sollte das Wetter eine Befliegung nicht gestatten, muss der Beginn nochmals auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden – es darf nicht zu windig sein, weil sonst der Sprühnebel verweht, und es darf nicht regnen, damit der Wirkstoff nicht von den Blättern gespült wird, bevor er angetrocknet ist. Auch zu viel UV-Strahlung ist problematisch für das verwendete Protein.

Genauer Bekämpfungszeitplan nicht möglich

Welche Gebiete wann genau überflogen werden, könne nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, weil dies von zu vielen Faktoren abhänge. Insgesamt gibt es 21 so genannte „Flugpakete“ (Routen). Im Einsatz ist ein Helikopter. An den Sperrungsmaßnahmen beteiligt sind Feuerwehren aller vier Löschzüge der Samtgemeinde Brome (eingeteilt in drei Züge). Außer in der Samtgemeinde Brome (hier besonders um Rühen herum), werden Gebiete bei Gifhorn, Sprakensehl, Isenhagen und im Boldecker Land beflogen. Geplant ist ferner, Kaiserwinkel und Giebel gegen Abend zu befliegen.

Die Entwicklung im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

7. Juli 2018: Umweltminister sieht sich Situation in Giebel an

19. Juli 2018: Neuer Antrag auf Bekämpfung aus der Luft

25. Juli 2018: Natürliche Feinde sollen gegen Prozessionsspinner helfen

9. August 2018: Pflanzenschutzmittel gegen Eichenprozessionsspinner

3. September 2019: Rühen bekommt Hilfe im Kampf gegen Raupe

8. November 2018: In FFH-Gebieten keine Bekämpfung aus der Luft

4. Januar 2019: Parsau und Rühen warten jetzt aufs Land

1. Februar 2019: Land zahlt nicht für Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

8. Februar 2019: Eichen in Parsau dürfen bald gefällt werden

10. Februar 2019: Rühener sammeln Unterschriften gegen Eichenprozessionsspinner

17. Februar 2019: Eichenprozessionsspinner: Grüne sehen Minister in der Pflicht

20. Februar 2019: Eichenprozessionsspinner: Grüne im Landkreis Gifhorn für das Absaugen

23. Februar 2019: Prozessionsspinner: Noch wenig Bewusstsein für das Raupenproblem

25. Februar 2019: Eichenprozessionsspinner: Landtags-Petition zu den Kosten kann starten

29. März 2019: Eichenprozessionsspinner: Petition mit 7000 Unterschriften übergeben

12. April 2019: So kämpft der Kreis Gifhorn gegen die Raupe

27. April 2019: Kreis beteiligt sich an Bekämpfungskosten

30. April 2019: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beginnt

3. Mai 2019: Bekämpfung aus der Luft startet nächste Woche

8. Mai 2019: Helikopter-Einsätze erst am Montag

9. Mai 2019: Wetter bestimmt Zeitpunkt der Helikopter-Einsätze

10. Mai 2019: Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung: Gesundheitsrisiken gering

Von unserer Redaktion

Am Montagmittag startet das Besprühen von mit Eichenprozessionsspinnern (EPS) befallenen Eichen vom Hubschrauber aus. Laut Amtsarzt Josef Kraft sind dabei die gesundheitlichen Risiken für Menschen gering.

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