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Autokino Gifhorn 2019 Warum Alexa von der Brelje sich auf das AZ-Autokino freut
Thema Specials Autokino Gifhorn 2019 Warum Alexa von der Brelje sich auf das AZ-Autokino freut
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06:00 07.09.2019
Cineastin aus Profession und aus Leidenschaft: Sparkassen-Sprecherin Alexa von der Brelje. Quelle: Christina Rudert
Gifhorn

Mit der Sparkassen-Sprecherin Alexa von der Brelje plauderte AZ-Redaktionsleiterin Christina Rudert über erste Kino-Erlebnisse und darüber, warum die Sparkasse das AZ-Autokino unterstützt.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Kinoerlebnis? Wie alt waren Sie, welchen Film haben Sie gesehen, mit wem gemeinsam waren Sie unterwegs?

Um ehrlich zu sein, an meinen ersten Film erinnere ich mich leider gar nicht. Aber an das erste Kino: Es war in dem Städtchen, in dem ich ab der fünften Klasse zur Schule ging, dorthin musste man ein paar Kilometer fahren. Das ging auch mit dem Fahrrad. Das Kino war in einem Freizeitzentrum und ich fand es faszinierend, in einem großen Raum mit ganz vielen Leuten auf einer sehr großen Leinwand gemeinsam den selben Film zu sehen. Am spannendsten war der Moment, in dem das Licht ausging und alles dunkel und still wurde. Bis auf das Rascheln der diversen Snacktüten natürlich. Ich bin damals, wahrscheinlich im Grundschulalter, übrigens auch schon auf das Thema Popcorn sozialisiert worden. Bis heute ist Kino für mich nur „echt“ Kino, wenn ich Popcorn haben kann.

Sie haben mal angedeutet, dass Kino mehr als reines Freizeitvergnügen für Sie war...

Kino war auch meine erstes „Ehrenamt“. In der Schule hatten wir einen wunderbaren Lehrer, der eine Arbeitsgemeinschaft angeboten hat. „Kino im Keller“ hieß die, wir haben da regelmäßig Kinofilme angeboten und uns natürlich auch mit den Filmen beschäftigt. So hab ich früh erste Kultfilme und auch Filmnächte lieben gelernt. Das war das Highlight des Schuljahres für uns: Wir zeigten einen Film nach dem anderen, ganz viele Leute kamen, wir haben das als Partys organisiert, die Zeitung hat berichtet. Ich war damals ungefähr 14 Jahre alt und das hat mich bis zum Abi begleitet. Im übrigen war das auch meine erste Berührung mit kommunikativer Arbeit, denn ich war die Öffentlichkeitsbeauftragte für die AG und musste das Publikum organisieren. Ich bin sicher, dass diese Erlebnisse auch der Grundstein für meine spätere eigene Filmausbildung waren. Das war die spannendste Zeit im Studium, unser Schwerpunkt war das Thema Dokumentarfilm. Auch in diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein besonderes Kinoerlebnis: 1999, Star Wars Die dunkle Bedrohung, wurde von uns fieberhaft erwartet. Der Film war das neueste vom neuesten, was die Filmtechnik betraf. Unglaublich aufwändig inszeniert und natürlich super bildgewaltig. Dann ballerte uns die Story von einer riesigen Leinwand und aus extremen Soundboxen geradezu um die Ohren, alle waren vom ersten Moment an gebannt. Weil ich gerade parallel mit einem eigenen Filmschnitt beschäftigt war, war ich so fasziniert von den Schnittfolgen, visuellen Effekten und Sequenzwechseln, dass ich die Hälfte der Geschichte leider nicht mitbekommen habe... Ich musste mir noch wochenlang das liebevolle Gespött meiner Freunde anhören, weil ich viel Geld für das Kinoticket ausgegeben hatte und dann nur auf die Technik geachtet hatte.

Was Sie noch über das AZ-Autokino wissen sollten

Das AZ-Autokino kommt nach Gifhorn. Hier finden Sie alle Informationen dazu:

* Die AZ holt das Autokino nach Gifhorn

* Autokino in Gifhorn: VIP-Plätze für Oldtimer-Fahrer

Assoziieren Sie doch bitte mal spontan, was Sie mit Autokino verbinden.

Mit Autokino verbinde ich ganz klassisch das Kinoerlebnis zu zweit, so um 18,19,20 herum. Gerade Führerschein, neu entdeckte Mobilität, Getränke und Snacks selbst mitbringen und dann vor allem: die Mega-Leinwand auf einem riesigen Gelände! Ich mag das immer wieder, wenn sich die Reihen formieren und man schaut, wo man wohl seinen Platz finden wird. Ich hab im Autokino auch die Liebe zu Kino unter freiem Himmel entdeckt. Und es ist natürlich toll, wenn man einen geschützten Raum hat und nicht die Käsesauce der Nachos aus der Reihe vor oder hinter einem aushalten muss. Wobei: Nicht in allen Autokinos gibt’s Popcorn, und das ist für mich ja das wichtigste Kino-Accessoire. Und ich mag auch nicht, wenn im Auto ständig in den Film reingequatscht wird, weil man nicht zwingend leise sein muss. Autokino ist für mich tatsächlich auch Film gucken, nicht quatschen oder was auch immer – sorry, auch wenn das jetzt ganz furchtbar unromantisch klingt!

Wieso hat die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg nicht lange gezögert, das AZ-Autokino zu unterstützen?

Weil es ein tolles Angebot für Gifhorn ist! Wir freuen uns auf ein entspanntes Freiluft-Event, gemeinsames Schauen auf großer Leinwand, und wir sind natürlich begeistert, dass die Aller-Zeitung dieses besondere Kino-Format jetzt direkt vor unsere Haustür geholt hat. Wir hoffen sehr, dass sich viele Leute auf den Weg machen, die schon lange nicht mehr im Autokino waren und auch die, die das das erste Mal erleben wollen. Die Filmauswahl bietet ja wirklich eine große Bandbreite. Und das schönste am Autokino ist, dass man Filme, die man schon gesehen hat, aus der Perspektive des Autositzes nochmal ganz neu entdecken kann.

Das müssen Sie wissen zum AZ-Autokino

Die Aller-Zeitung lädt zum Autokino ein, und das sind die notwendigen Informationen dafür:

Die Filme:

Freitag, 20. September20 Uhr:
„The Jungle Book“ als Neuverfilmung23 Uhr:
„Pulp Fiction“

Samstag, 21. September20 Uhr: „The greatest Showman“23 Uhr: „Blues Brothers“

Sonntag, 22. September20 Uhr: „Zurück in die Zukunft 1“

Die Tickets:Pro Person kostet ein Ticket 12 Euro, Kinder zahlen 9 Euro. Wer AboPlus-Kunde der AZ ist, spart einen Euro pro Ticket. Die Tickets sind bei der AZ-Konzertkasse oder online unter www.eventim.de erhältlich.

Die Technik:Der Film wird auf einer 16 mal 8 Meter großen Leinwand gezeigt, der Ton wird über ein UKW-Signal ins Autoradio übertragen.

Das Catering:Es gibt eine Auswahl an Snacks und Getränken, Popcorn gehört unbedingt dazu.

Von Alexa von der Brelje und Christina Rudert