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VfL Wolfsburg Thema Atlético: Diego schweigt
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Thema Atlético: Diego schweigt
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22:30 14.05.2013
Baut auf Diego: Trainer Hecking (l.).
          Baut auf Diego: Trainer Hecking (l.).
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„Zu Atlético möchte ich mich momentan nicht äußern“, sagte der Brasilianer - und verschwand in der Tiefgarage der VW-Arena. Nachfragen, warum er es nicht macht, lehnte er freundlich, aber bestimmt ab.

Am Montag hatte Atlético-Präsident Enrique Cerezo verraten, dass die Madrilenen den VfL-Star, den sie in der vergangenen Saison ausgeliehen hatten, zurückholen wollen. Cerezo hatte gesagt: „Wir sind derzeit in Verhandlungen mit Diego, allerdings gibt es noch keine finanzielle Einigung.“

In Madrid sind sie alle heiß auf eine Rückkehr des 28-Jährigen - Trainer Diego Simeone („Er macht unseren Fußball besonders“) und Manager José Luis Caminero wollen ihn unbedingt, wuchern damit, dass sich Diego ein Jahr vor der WM in seiner Heimat in der Champions League mit Madrid für eine Nationalmannschafts-Rückkehr empfehlen könnte.

Der VfL lässt seine Nummer 10 aber nicht gehen. Diego weiß das, er selbst bleibe trotz dieser Aussage ganz gelassen, hieß es aus seinem Umfeld gestern. Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs hatten dem Spielmacher bereits im April gesagt, dass er auch in der neuen Saison ein fester Bestandteil des Teams ist.

Hecking zeigte sich trotz der Gerüchte entspannt. „Ich weiß nicht, wann der Präsident das mal gesagt hat, mir ist das auch relativ egal“, so der Trainer. „Mich interessiert es nicht.“ Hecking fügte schmunzelnd hinzu: „Das Gute ist, dass ich weiß, was wir vorhaben.“ Eine neue Mannschaft zu bauen, in der Diego in der neuen Saison eine bedeutende Rolle einnehmen soll.

eh