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VfL Wolfsburg Rodriguez und Schäfer: Links passt's noch nicht
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Rodriguez und Schäfer: Links passt's noch nicht
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23:05 21.01.2013
Links geht noch mehr: Schäfer (r.) und Rodriguez (M.).
Links geht noch mehr: Schäfer (r.) und Rodriguez (M.). Quelle: Photowerk
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Der VfL-Rekordspieler Schäfer ist eine ehrliche Haut. Zu seinem Zusammenspiel mit Rodriguez auf links sagt er offen: „Das war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten.“ Zu wenig Gefahr ging von den beiden einzigen Linksfüßen der Startelf aus, selten sorgten sie mit Doppelpässen und taktischen Finten für Unruhe. „Das hatte aber weniger mit Ricardo zu tun, es hat in der ersten Hälfte insgesamt spielerisch nicht gut gepasst“, nimmt Schäfer den Schweizer in Schutz.

Rodriguez war in der Pause ausgewechselt worden. Aber laut Trainer Dieter Hecking nicht, weil er unter seinen Möglichkeiten geblieben war, sondern: „Ich wollte einfach mehr für die Offensive tun.“ Das gelang - zumindest auf der linken Außenbahn - durch die Maßnahme nicht. Ivica Olic, der aus dem Sturmzentrum auf den ungeliebten Flügel rückte, fand sich dort nicht zurecht. „Er sollte die Rolle anders interpretieren, nicht an der Außenlinie kleben, sondern zwischen den Verteidigern stehen, damit er nicht so leicht greifbar ist“, schildert Taktikfuchs Hecking.

Da ihm die Variante mit Rodriguez auf links besser gefallen hat, stehen die Chancen gut, dass es am Samstag in Hannover eine neue Chance gibt - also auch für das linke Duo. „Wir haben schon gezeigt, dass wir zusammen auf der Seite spielen können“, sagt Schäfer, der sich auf das Duell mit 96 freut: „Wir müssen es als Derby annehmen und wollen Wiedergutmachung für das 0:4 im Hinspiel.“

rs/eh