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VfL Wolfsburg Marcelinho und ich waren nicht die besten Freunde
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Marcelinho und ich waren nicht die besten Freunde
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12:00 27.05.2009
Blickt zurück auf die Meister-Saison: Wolfsburgs Spielmacher Zvjezdan Misimovic.
Blickt zurück auf die Meister-Saison: Wolfsburgs Spielmacher Zvjezdan Misimovic. Quelle: Imago 04507767
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Im dritten Teil spricht er offen über sein Verhältnis zu Vorgänger Marcelinho.

Ich saß zu Hause, schaute fern, als das Telefon klingelte: Mein Berater war dran. Er berichtete mir vom Interesse aus Wolfsburg. Felix Magath wollte mich. Das klang interessant, ich wollte unbedingt mit ihm sprechen. Nürnberg war damals im Abstiegskampf, aber eines Abends fuhren wir nach Wolfsburg. Es war schon recht spät, als Magath mich in seinem Büro in der VW-Arena begrüßte.

Es dauerte nicht lange, er wollte mich unbedingt haben, versicherte mir, dass er mich auf meiner Lieblingsposition hinter den Spitzen sieht. Aber ich wusste: Der VfL hat auch noch Marcelinho. Ich hatte keine Angst vor der Konkurrenz, aber ich fragte: „Wie sind die Aussichten?“ Magath sagte: „Im Normalfall spielst du.“ Über alles andere hatten wir uns schnell geeinigt.

Nun war ich Wolfsburger – und Marcelinho auch. Natürlich waren wir nicht die besten Freunde. Allein schon der Sprache wegen hatten wir sehr wenig Kontakt.

Als er den VfL dann verließ, habe ich schon gemerkt, dass die Fans mir gegenüber skeptisch waren. Ich wurde genau beobachtet, hatte noch kein Standing. Ich musste mich neu beweisen. Da hilft mir das erste Spiel. Gegen Köln ging es ans Eingemachte, die ersten Bundesliga-Punkte. Mir gelang der Siegtreffer – ab diesem Moment war ich in Wolfsburg richtig angekommen.