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VfL Wolfsburg Magath: So lief der letzte Transfer-Tag
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Magath: So lief der letzte Transfer-Tag
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22:50 01.02.2012
Gehen erst einmal getrennte Wege: VfL-Trainer Felix Magath (l.) hat sich am Dienstag von Offensivspieler Ja-Cheol Koo verabschiedet.
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Zu- und Abgänge: „Ich bin sehr zufrieden mit unseren Einkäufen“, sagt Magath. Er sei aber auch damit zufrieden, dass der VfL mit Srdjan Lakic (Hoffenheim), Sotirios Kyrgiakos (Sunderland) und Koo Spieler ausgeliehen habe, „die jetzt bei anderen Klubs zeigen können, was in ihnen steckt.“

Der Überraschungs-Transfer von Koo: „Er hat in den beiden Rückrunden-Begegnungen nicht wirklich eine Entwicklung gezeigt. Er konnte halt seine Qualitäten nicht richtig umsetzen“, so der VfL-Trainer. Man sei zum Entschluss gekommen, dass der Koreaner in einer anderen Umgebung sein Potenzial vielleicht besser abrufen könne. Magath: „Wahrscheinlich hätte er bei uns nicht so viele Einsatzzeiten bekommen. In Augsburg wird das anders sein.Bei ihm ist viel Potenzial da. Aber er konnte es bei uns halt nie so ganz abrufen.“

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Das Interesse an Carlos Munoz: Am Montag soll der VfL noch versucht haben, den chilenischen Stürmer Carlos Munoz zu holen. Doch es klappte nicht mehr. Magath zu den Spekulationen um Munoz: „Man muss sich auf alle Situationen einstellen – auch auf die, die manchmal eben nicht eintreten...“

Keine Geschenke mehr:  „Die Vereine glauben, der VfL gibt noch Geld mit, wenn er einen Spieler abgibt“, sagt Magath und erzählt, was er ziemlich häufig zu hören bekam, wenn er eine Anfrage eines anderes Klubs für einen seiner Spieler hatte: „Alle die, die angerufen haben, haben gesagt: Aber Geld haben wir keines.“  Wenn es in der Vergangenheit  so gewesen sei, dass der VfL bei einem Abgang noch Geld dazugegeben hat, sei das schön und gut. „Aber ich bin nicht bereit, das fortzuführen. Das habe ich mit unserem Aufsichtsrats-Chef so abgestimmt.“ Eintracht Frankfurt, das Patrick Helmes wollte, bekam das zu spüren. Der VfL-Coach: „Ich habe den Frankfurtern zwei Wochen lang gesagt: das sind die Bedingungen. Noch am Dienstag haben sie geglaubt, dass das unter anderen Bedingungen zu realisieren ist.“ Vergebens!

eh