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VfL Wolfsburg Horn: „Das war ein Wahnsinns-Erlebnis“
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Horn: „Das war ein Wahnsinns-Erlebnis“
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23:00 18.09.2016
Letzte Instruktionen: Vor seinem Bundesliga-Debüt in Hoffenheim bekam Jannes Horn (l.) von VfL-Coach Dieter Hecking die letzten Anweisungen. Quelle: imago sportfotodienst

„Leider hat das Ergebnis nicht gepasst, aber für mich war es ein Wahnsinns-Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde“, freute sich der Linksverteidiger, der nach Abpfiff rund 50 Nachrichten von seiner Familie und Freunden aufs Handy bekam, die ihm zum Debüt gratulierten. Gestern ging es zur Feier des Tages mit seinen Angehörigen ins Restaurant.

Beim Auswärtsspiel schenkte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking seinem Schützling für die letzten neun Minuten das Vertrauen. In der 81. Minute kam Horn für Daniel Caligiuri in die Partie - und war schon ein wenig angespannt. „Klar war ich etwas aufgeregt, aber das war nach ein paar Minuten vergessen. Der Trainer hat mir vor der Einwechslung gesagt, ich soll den Moment genießen und die Kulisse aufnehmen“, erzählt der VfLer, der seit der D-Jugend für die Wolfsburger aufläuft.

Durch seinen Einsatz am Samstag hat Horn Blut geleckt und hofft für die Zukunft auf weitere Einsätze. „Dafür gebe ich immer 100 Prozent. Ich bin da, wenn ich gebraucht werde. Ich hoffe, dass ich meine Minuten bekomme“, sagte er. Die Konkurrenz-Situation mit Ricardo Rodriguez, den er selbst als Vorbild sieht, und Marcel Schäfer auf der Linksverteidiger-Position scheut er nicht. „Das spornt mich an. Ich kann von beiden noch so viel lernen. Ich schaue mir in jedem Training und in den Spielen etwas ab“, verrät der 19-Jährige.

Und wenn er hinten links nicht gebraucht wird, dann kann er wie gegen Hoffenheim auch im linken Mittelfeld auflaufen. Oder als Innenverteidiger, wo er in der U 17 überwiegend gespielt hatte. Erst VfL-A-Jugend-Trainer Hagen Schmidt machte ihn zum Linksverteidiger. „Mir ist egal, wo ich spiele. Ich bin flexibel einsetzbar und habe überall Spaß“, sagte Horn.

mwe

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