Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
VfL Wolfsburg Guilavogui verkneift sich ein Bekenntnis zum VfL
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Guilavogui verkneift sich ein Bekenntnis zum VfL
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:00 26.07.2016
Trägt er weiter das Wolfsburger Trikot? Josuha Guilavogui (M.) verkneift sich ein klares Bekenntnis zum VfL.
Trägt er weiter das Wolfsburger Trikot? Josuha Guilavogui (M.) verkneift sich ein klares Bekenntnis zum VfL. Quelle: Roland Hermstein
Anzeige

„Ich denke, der Trainer möchte, dass ich in Wolfsburg bleibe, aber wir müssen sehen, was für alle das Beste ist. Bisher hat es keine Gespräche gegeben. Es ist alles offen“, sagt der 25-Jährige und bekennt sich damit nicht klar zum VfL. Allerdings hätte er auch nichts gegen einen Verbleib. „Es wäre kein Problem, hier zu bleiben. Ich werde nicht vergessen, was der Verein vor zwei Jahren für mich getan hat. Ich war damals in einer schwierigen Situation und der VfL hat hart um mich gekämpft“, erinnert sich Guilavogui.

Dass Dieter Hecking mit einem Verbleib des Franzosen rechnet, zeigt auch die Tatsache, dass der Coach seinen Schützling in den beiden Testspielen gegen Celtic Glasgow (1:2) und zuletzt gegen Benfica Lissabon (0:2) als Kapitän eingesetzt hat. „Ich schätze das sehr, aber für mich ist es nicht das Wichtigste, Kapitän zu sein. Bisher hatte ich das Pech, dass wir die Spiele verloren haben, in denen ich Kapitän war“, sagt Guilavogui schmunzelnd. Druck verspüre er in dieser Rolle aber nicht: „Ich bin ein guter Leader und mir ist es auch wichtig, viel mit meinen Mitspielern zu sprechen.“

Im zentralen defensiven Mittelfeld fühlt sich Wolfsburgs Nummer 23 zu Hause. Als Option für die Dreierkette, die Hecking in den letzten beiden Tests gegen Lissabon und Basel spielen ließ, sieht sich Guilavogui dementsprechend nicht. „Ich denke, wir haben bessere Verteidiger als mich. Aber wenn ich gebraucht werde, dann helfe ich natürlich auch ganz hinten aus.“

mwe