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VfL Wolfsburg Diskussion um De-Bruyne-Abschied nimmt Fahrt auf
Sportbuzzer VfL Wolfsburg Diskussion um De-Bruyne-Abschied nimmt Fahrt auf
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23:05 10.08.2015
Umworben: VfL-Star Kevin De Bruyne (l.).
Umworben: VfL-Star Kevin De Bruyne (l.). Quelle: Imago
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Zwar dementierte Klaus Allofs, Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, auch am Montag, dass ihm ein konkretes Angebot für den Super-Belgier vorliegt; aber er bestätigt zumindest eine indirekte Kontaktaufnahme.

In England gibt es fast täglich Meldungen, nach denen Manchester City hohe zweistellige Millionenbeträge für den Offensiv-Mann bietet. Er wisse, „dass da was geplant ist“, so Allofs am Montag auf WAZ-Nachfrage, ohne konkrete Zahlen zu kommentieren. Angeblich bietet Man City 64 Millionen Euro. Eine Summe, bei der der VfL nachdenken kann, aber eigentlich nicht schwach werden darf. Allerdings: Dass De Bruyne in England deutlich mehr verdienen kann, weiß auch Allofs: „Das sind da Größenordnungen, die wir hier gar nicht kennen...“ Zwar sei De Bruynes „Priorität das Fußballspielen“, das habe er mit seiner Leistung beim Pokal-4:1 in Stuttgart erneut bewiesen. Dass er lukrative Angebote anderer Klubs aber „nicht ganz ausklammern kann, kann man auch nachvollziehen“, so Allofs.

Alles offen also? Nicht aus Sicht des VfL. Denn dass da ein Angebot oder eine Anfrage kommen möge, „ändert nichts an unserer Einstellung“, betonte Allofs am Montag erneut. Wenn De Bruyne wechselwillig wäre, würde man sich mit ihm zusammensetzen, „um ihm zu sagen, warum wir ihn nicht gehen lassen“, hatte der VfL-Manager bereits am Samstag im WAZ-Interview erklärt. Das gilt dann wohl auch bei einem Angebot des FC Bayern, der De Bruyne immer noch auf dem Zettel hat, sich aber nach WAZ-Informationen aktuell wenig Chancen ausrechnet.

Dass in der Gerüchteküche schon mögliche Ersatzkandidaten für eine De-Bruyne-Nachfolge hochkochen, lässt Allofs entsprechend kalt - ob‘s nun Hakim Ziyech (22) von Twente Enschede ist oder sogar Bayerns Mario Götze, der angeblich auch auf der Man-City-Liste steht. „Wir brauchen keine B-Lösung“, so Allofs, „weil es die ohnehin nicht gibt“.

apa